Energiesparlampen durch LED-Leuchtmittel ersetzen

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

Frank9652
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Sa, 27.09.08, 17:18

Hallo Leute!

Viele Leute (auch ich) stellen sich immer wieder neu die Frage, ob es möglich ist, ein Zimmer ausreichend mit LED-Leuchtmitteln zu beleuchten. Oftmals erhält man hier aber ungenaue Angaben, die dem Laien nicht viel weiterhelfen.
Hier nun meine Selbstversuche:

Arbeitszimmer:
Bisher betrieb ich im Arbeitszimmer an einer schnöden Lampenfassung eine 8-Watt Energiesparlampe.
Das Arbeitszimmer hat die Maße 4,15 x 2,50 Meter, was 10,37 Quadrahtmetern entspricht.
Das Arbeitszimmer wird zum Wäsche bügeln und als Computerzimmer verwendet.
Die einzelne Lampenfassung ersetzte ich durch eine Deckenlampe mit 4x E14 Schraubgewinde.
Zuerst kaufte ich 4 LED-Leuchtmittel mit 60 einzel-LED's (warmweiß). Obwohl jede der E14-Schraubfassungen drehbar sind, blieben doch ein paar Ecken übrig, in denen eher Schummerlicht herrschte. Nachdem ich die LED-Leuchtmittel gegen Leuchtmittel mit jeweils 80 LED's (ebenfalls warmweiß) ersetzt habe, bleiben zwar immer noch ein paar Ecken übrig, die nicht ganz so hell sind, aber die allgemeine Helligkeit im ganzen Raum ist jetzt akzeptabel.
Wieviel Watt die LED-Leuchtmittel jetzt verbrauchen entzieht sich meiner Kenntnis.
Während mein Energie-Monitor meinte, daß ein Leuchtmittel mit 80 Einzel-LED's nur 1,4 Watt verbraucht, gibt der Hersteller den Verbrauch mit ~3,5 Watt an. Nach einer Berechnung hier aus dem Forum (3 Volt mal 0,018 Ampere mal 80 Einzel-LED's) würde der Verbrauch pro Leuchtmittel bei 4,32 Watt liegen und somit jetzt doppelt so viel verbrauchen, wie die vorherige 8-Watt Energiesparlampe.

Bad:
Bisher hatten wir über dem Badezimmerspiegel eine einzelne 60-Watt Leuchtstoffröhre mit ca. 60 cm Länge, die schon älter als 15 Jahre war. Nun wollte ich moderne Lampen haben, die aber auch das Gesicht gut ausleuchten und eine Standartfassung E14 haben.
Ursprünglich wollte ich auch hier LED-Leuchtmittel verwenden. Dieses Vorhaben habe ich aber schnell wieder fallen gelassen.
Zur Probe hatte ich mir zwei LED-Leuchtmittel in Kerzenform mit 24 einzel-LED's gekauft.
Die obige 60-Watt-Leuchtstoffröhre ersetzte ich durch 3 Lampen mit E14 Fassungen.
Eine Lampe über dem Spiegel mit 3 x E14-Lampenassungen, und jeweils eine Lampe rechts und links vom Spiegel mit jeweils einer E14-Fassung um eine gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts zu erreichen.
Es stellte sich heraus, daß das Licht des LED-Leuchtmittels mit 24 Einzel-LED's nicht stark genug war, um das Gesicht ausreichend auszuleuchten. Ich entschied mich deshalb für 3 Energiesparleuchten mit jeweils 8 Watt über dem Spiegel, und für jeweils eine Energiesparlampe mit 4 Watt rechts und links neben dem Spiegel. -Macht zusammen 32 Watt oder rund 54% der vorherigen Leistung.

Schlafzimmer:
Im Schlafzimmer befinden sich (unter anderem) zwei Nachttischlampen mit jeweils einer E14-Lampenfassung, und einer E27-Lampenfassung. Eine Lampenfassung (E14)befindet sich im Bauch der Lampe, welcher aus Milchglas besteht, und eine Lampenfassung (E27) befindet sich am oberen Ende der Lampe unter einem Lampenschirm.
Im Bauch der Lampe ersetzte ich die 3 Watt Energiesparlampe durch die eine LED-Kerze mit 24 Einzel-LED's (reinweiß). Die Helligkeit beider Leuchtmittel (3 Watt Energiesparlampe mit LED-Leuchtmittel mit 24 Einzel-LED's)empfand ich subjektiv als gleich. Der Milchglasbauch der Nachttischlampe leuchtete gleichmäßig in reinem weiß. Das Licht des LED-Leuchtmittels würde aber nicht ausreichen, um mit ihm ein Buch lesen zu können (war auch nicht beabsichtigt / auch nicht bei der vorherigen 3-Watt Energiesparlampe).

Fazit:
Einzelne LED-Leuchtmittel sind noch nicht stark genug um ganze Zimmer zu beleuchten. Eine Kombination aus 4 Leuchtmitteln mit jeweils 3-4 Watt kann aber durchaus ein Zimmer mit ca. 10 qm ausreichend zu beleuchten. Dabei sollte man aber darauf achten, daß die Lampenfassungen drehbar sind, damit man den Nachteil daß die meisten LED-Lampen nicht 360 Grad ausleuchten können ausgleichen kann, indem man die Einzelspots da hin drehen kann wo man das meiste Licht benötigt.

Bei dem LED-Kerzenleuchtmittel mit 24 Einzel-LED's fand ich es als "sehr gewöhnungsbedürftig" daß das Licht so ein reines weiß hat (warmweiß gibt es noch nicht). Auch wenn dieses Licht eher dem Tageslicht entspricht, sind wir doch eher an das gelbliche Licht der Glühlampen und Energiesparlampen gewöhnt.

Mein persönliches Fazit ist, daß es auf den Verwendungszweck ankommt, ob man ein Leuchtmittel gegen ein LED-Leuchtmittel austauschen kann. Eine pauschale Aussage ist hier nicht möglich.

Gruß Frank
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Scorpion
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So, 28.09.08, 10:54

Hallo Frank,

Danke für deinen ausführlichen Test mit den verschiedenen Leuchtmitteln. Das Resultat zu dem du gekommen bist stimmt auch mit meinem überein das ich im lauf der Zeit von LED leuchtmitteln bekommen habe. Man spart zwar Strom aber die Spots bringen einfach ncoh nciht ganz die Leistung die konventionelle Leuchtmittel bringen. Was du in deinen Überlegungen/Versuchen allerdings vergessen hast, sind die eigenbau Lösungen. Wer ein Zimmer wirklich hell ausleuchten will dun stromsparen will kann das sehr wohl mit LEDs verwirklichen, er muss nur selbst zum lötkolben und anderem Werkzeug greifen. es ist zwar nciht möglich einen raum so hell wie ne 60 W Glühbrine es schafft auszuleuchten von einem Ort aus (also eine Lampenfassung in der mitte des Zimmers. aber mit verteilten Lichtquellen und mehreren Highpower LEDs ist das doch schon recht gut realisierbar. aber Wir sollten der LED auch einfach noch etwas Zeit geben, die Glühbirne ist schließlich schon seit fast 200 Jahren und LEDs waren vor 10 Jahren nicht mehr als kleine kontrolllämpchen die man oft unter Tages licht nicht als leuchtend erkannte. von daher denk ich wird sich ncoh einiges tun :wink:
Frank9652
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So, 28.09.08, 13:31

Hallo Scorpion!

Ich habe deshalb nicht die Bastler-Version erwähnt, weil ich selber kein Bastler bin.
Ich hatte mir mal 1982 superdünnes Röhrenlötzinn (600 oder 800 Gramm) bei Conrad oder Völkner in München gekauft, als wir damals während der Ausbildung eine Klassenfahrt nach München gemacht hatten - davon habe ich jetzt noch über die Hälfte.

Gruß Frank
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Scorpion
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So, 28.09.08, 17:28

ja da ligt bis jetzt warscheinlich noch das problem, für nicht Bastler/Techniker sind die LED lösungen bis jetzt noch nicht so prickelnd und vor allem noch recht teuer.
dirk v
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Di, 16.12.08, 07:28

kommt drauf an.

Mein Wohnzimmer wird von 6x LUMITRONIX® XR-E LED Spot beleuchtet.
Natürlich schlucken alle Besucher erst einmal, wenn sie die Investitionskosten hören.
Allerdings haben ausnahmslos alle gestaunt, wieviel Watt ich nur einsetze und wieviel Strom dadurch eingespart wird.

Jetzt hoffe ich nur, dass die Dinger auch solange leben um die Mehrkosten wieder reinzufahren ;-)
plassie
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Sa, 07.03.09, 10:48

LED-Leuchtmittel verbrauchen zirka 95 % weniger Strom, erzeugen keine wesentliche Wärme, können daher auch dort eingebaut werden, wo es früher mit herkömmlichen Glühlampen nicht möglich war.
Led-Leuchtmittel erreichen heute schon die Helligkeit von herkömmlichen Glühlampen. Das bisher stark verpönte weiße Licht von LED-Leuchtmittel hat sich eigentlich erübrigt.
Mittlerweile gibt es alle angebotenen LED-Leuchtmittel in einem warmweißen Lichtton. Schaut doch einfach mal auf meine Homepage unter:
Edit:(link entfernt)
Da sind eine Vielzahl der heute modernsten LED-Leuchtmittel aufgeführt. Der Preis der LED-Leuchtmittel liegt natürlich bedeutend höher, als der von herkömmlichen Glühlampen. Dafür liegt die Brenndauer so um die 50.000 Stunden. Eine herkömmliche Glühlampe bringt es auf etwa 2000 Stunden. Rechnet Euch einfach mal aus, wie lange die Brenndauer von 50.000 Stunden in einem Haushalt ausreicht. MfG Rolf Burkhardt
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Neo
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Sa, 07.03.09, 13:47

gehts noch hier Werbung zu posten ?
dafür habe einige andere schon ordentliche Abmahnungen bekommen (nicht in diesem forum )

außerdem ist sowas irrefürende werbung
LED-Leuchtmittel verbrauchen zirka 95 % weniger Strom
als was den bitte ? Energiesparlampen? sicher nicht !

und die modernsten Lampen sind deine superflux und 5mm funzeln sicher nicht

auch 100lm pro watt kannst du komplett vergessen
das ist für warm weiße 5mm leds lächerlich :lol:
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Achim H
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Sa, 07.03.09, 13:52

dafür habe einige andere schon ordentliche Abmahnungen bekommen (nicht in diesem forum )
Entschuldige mal, aber ich habe hier auch schon eine Abmahnung wegen sowas bekommen (weil ich etwas masochistisch verlangt bin, habe ich die PN sogar aufgehoben).
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So, 08.03.09, 09:31

Das man mit LEDs einen raum nicht gleichmäßig und hell ausleuchten kann ist mir aber zu pauschal.
Die High Power Spots sind wohl hell genug um einen Raum auszuleuchten. Und wenn man den Raum indirekt
beleuchtet wird er sogar gleichmäßig.
Die high Power Spots müssen zudem hell sein um selbst Leihen zu überzeugen, das wird leider auf kosten der effektivität
erreicht.
Die gleiche LED kann bei 350mA noch mal 50% effektiver sein.
Also die hälfte der Lumen, dafür aber auch nur 1 Watt statt 4.
Würde aber natürlich den Kunden nicht so überzeugen wie die die geballte Power aus dem Spot ;)
Habe die Spots mit 24 LEDs zuhause weil ich die umsonst bekommen habe.
8 von den Spots reichen gerade mal aus um 3 mal 4 Meter raum dürftig zu beleuchten.
Dafür laufen die schon seit nem Jahr ohne deffekt. Bei den Halogen Spots mußte ich 2 im Monat austauschen.
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Achim H
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So, 08.03.09, 13:17

Mit Highpower-Spots kann man keinen Raum gleichmäßig ausleuchten. Wie der Name dieses Produkt schon verrät, sendet ein Spot sein Licht immer in eine bestimmte Richtung. Für eine gleichmäßige raumfüllende Beleuchtung brauchst Du etwas, was nicht zielgerichtet ist, also ohne eine Optik und ohne einen Reflektor.
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So, 08.03.09, 17:32

Da hast du wohl recht, meinte auch nicht perfekt gleichmäßig.
Habe aber acht 24LEDs Spots in einem zimmer. Vorher waren es 8 Halogen Spots.
Die Halogen waren alle parallel zur decke an die Wände gerichtet. Natürlich konnte man die Spots an der Wand sehen,
aber der rest des Zimmers war dann doch gleichmäßig. Also die Wände unterhalb von 1,60m und der Boden.
Also insgesamt 200 Watt.
Habe die High Power Spots nur bei nem Kollegen gesehen, denke aber das man ab einer bestimmten menge
den Raum so weit fluten kann das es nicht mehr den unterschied zwischen beleuchtet und unbeleuchtet gibt. und 60° Winkel ist ja auch schon recht viel.
Natürlich sieht man den Spot selber weiterhin.
Es ging mir ja eigentlich auch darum die Botschaft in den vorhergegangenen Posts zu wiederlegen, die mehrfach behauptet haben das das ausleuchten
eines Raumes mit LEDs nicht möglich ist (dabei aber die Falschen Leuchtmittel benutzten. Die 24Led Spots sind einfach zu dunkel, und die 60Led version strahlt in alle richtungen,
so das nichts mehr übrig bleibt.
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Ibis93
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So, 08.03.09, 21:14

Hi,
ich hab zu dem Thema mal eine Frage. Letzte Woche ging in meinem Zimmer die Lampe kaputt. Natürlich hab ich sie gleich mal rausgeschraubt um sie zu ersetzen. Es war eine 11 Watt Sparlampe von IKEA. Nun stand darauf: 90mA :o . Das ist ja viel weniger, als eine LED in diesem Helligkeitsbereich bringt. Nun hab ich bei Wikipedia mal nachgeschaut. Eine 11 Watt Kompaktleuchtstofflampe bringt 550-700Lumen. Das kann eine Seoul P7 zwar auch, aber Strom spart man da ja nicht wirklich. Eine 4 Watt Kompaktleuchtstofflampe bringt 150 Lumen. Das schaffen High Power LED Glühbirnen auch, allerdings auch bei 4 Watt. Wo bleibt also der Stromspareffekt? Und wie kommt eine LED Lampe mit 150 Lumen und 350-700mA auf 4 Watt und eine Kompaktleuchtstofflampe mit 90mA und 150 Lumen auch? Das würde ja heissen das eine Kompaktleuchtstofflampe viel mehr Spannung braucht. Wird die Watt Anzahl einer Lampe von Strom und Spannung des Leuchtmittels und nicht von der Eingangspannung und dem Stromverbrauch mit "Netzteil" gerechnet? Ich versteh das nicht ganz. Und Schlussentlich bin ich zum Schluss gekommen das LED Leuchtmittel noch nicht mit Kompaktleuchtstofflampe mithalten können. Der einzige Vorteil in der 4 Watt Klasse ist, dass die LED's länger halten und gleich mit voller Leuchtkraft leuchten. Mit 5-23 Watt Kompaktleuchtstofflampe können LED's noch nicht mithalten. Ich hoffe mein Text ist kein zu grosses Durcheinander und ihr versteht was ich meine.
LG Ibis93

(bei meine Text geht es natürlich um Glühbirnen Ersatzlampen. Beim Selbstbau können LED's natürlich mithalten.)
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So, 08.03.09, 23:16

also ich versteh deine frage nicht

Energiesparlampe 4W 150lm (wen du das sagst, meiner Meinung nach sind die schwächer )
LED 4W 150lm

Ergebnis Leuchtstofflampe ist effizienter
aber das ist doch nichts neues ?

die 90mA sind nur der start strom dem zu vorglühen braucht die Energiesparlampe eben 20W für ein par Minuten
das ist auch der forteil der leds die sind sofort hell und haben kein höheren start strom

Watt also Leistung ist übrigens Strom*Spannung
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Achim H
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Mo, 09.03.09, 01:02

Eine Energiesparlampe läuft mit 230V Wechselspannung, eine P7 hingegen mit 4,2V Gleichspannung.
Die hoheSpannung wird nur beim Starten benötigt, die Betriebsspannung ist niedriger.

Berücksichtigt man, dass die Sparlampe nur 90mA benötigt, um daraus 11 Watt zu produzieren, müsste deren Betriebsspannung bei etwa 122 V liegen. Das ist schon etwas über 29mal soviel, was eine P7 benötigt. Setzt man diese 29 als Faktor für den Strom der P7 ein, müsste diese mit 2,61A bei 4,2V laufen, um mit der Sparlampe gleich zu ziehen.

Maximal verkraftet die P7 bis 2,8A, dafür wird sie allerdings auch etwas heller als eine Sparlampe, nämlich bis 900 Lumen.

mfg Achim
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Mo, 09.03.09, 09:04

So einfach kannst du dir das leider nicht machen, sprichst ja von wechselspannung.
Hinzu kommt die gleiche funktionsweise wie Leuchtstofflampen.
Wollte das jetzt nicht ausrechnen, aber 11 Watt sind fast 230V wechselspannung.
Mußt bedenken das die Spannung ja immer wieder auf Null zurück geht.
Aber 11 Watt sind 11 Watt.
Wie du schon sagtest, Selbstbauvarianten sind sparsamer. wenn die 4 wattenergiesparlampe 150 Lumen macht, schaffen zwei LEDs mit jeweils 1Watt mehr.
Das ist aber nur rechnerisch. 2LEDs können natürlich nicht so gleichmäßig ausleuchten.
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Ibis93
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Mo, 09.03.09, 11:29

Danke für eure Antworten.

@Neo
Eine 4Watt Energiesparlampe bringt nur 150Lumen. Da hast du schon recht, dass es weniger ist.
Du schreibst, dass eine Energiesparlampe effizienter ist, als eine LED Lampe. Dann hatte ich ja recht. Genau das war meine Frage :D Aller reden immer davon dass man mit LED Lampen Strom sparen kann, aber das ist ja gar nicht so? :?
Was Watt ist weiss ich :wink: Trozdem danke :D

Ich versuch es nochmals zu erklären, was ich nicht verstehe. Also:

4Watt Energiesparlampe hat 150Lumen.
4Watt LED Lampe hat 140 Lumen.

Eine LED Lampe bringt also bei selbem Verbrauch(Watt) ungefähr gleich viel Licht, aber nicht mehr. Das heisst, eine LED Lampe ist nicht effizienter. Allerdings brauch eine LED 700mA eine Energiesparlampe nur 90mA. Das heisst, eine Energiesparlampe verbraucht mehr Spannung. Allerdings betreibt man ja beide Lampen an 230Volt :? . Werden dann die Watt Angaben bei Lampen nicht von der Eingansleistung gemessen, sondern von dem, was die LED bzw. die Sparlampe braucht? :? Beide Lampen haben ja ein Vorschaltgerät. Wird das, was das Vorschaltgerät verbraucht nicht mitgerechnet?

Versteht ihr meine Frage nun? :?
LG Ibis93
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Mo, 09.03.09, 12:06

Meine Erfahrung mit der Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED:

Ergebnis neue 8 Watt Leuchstoffröhre gegen 3 x Cree - LED im 350 mA Betrieb an 350 mA Konstantstromquelle

beides Warmweiss:
Lichtfarbe und Helligkeitseindruck im Raum identisch,

Spannung 13,8 Volt: Strom Leuchtstoff 734 mA, Strom LED´s 311 mA
Spannung 12,4 Volt: Strom Leuchtstoff 822 mA, Strom LED´s 321 mA

Bei Kaltweiss und Neutralweiss (beides, Leuchtstoff und LED) sind die Messwerte bis auf 1 Digit am Messgerät identisch, der Helligkeitseindruck im Raum ist bei den LED´s in Richtung heller als Leuchtstoffröhre, bei Kaltweiss sehr deutlich.

Da beide Lichtquellen mit dem entsprechenden Vorschaltgerät auf 12 Volt-System gemessen sind, ist der Vergleich vielleicht einfacher.
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Mo, 09.03.09, 12:29

lass doch den strom weg
die angeben sind widersprüchlich und verwirren nur

was die 90mA angeben weißt du doch überhaupt nicht vllt ist es der strom den die lampe zum starten braucht oder vllt ist es die Scheinleistung ....

bei den led Spots ist es ähnlich die geben 4W an. in echt verbrauchen diese vermutlich weniger.
etwa 750mA und vllt 4V also ca. 3W gehen an die led der rest geht an das Vorschaltgerät
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Achim H
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Mo, 09.03.09, 13:15

4Watt Energiesparlampe hat 150Lumen.
4Watt LED Lampe hat 140 Lumen.

Eine LED Lampe bringt also bei selbem Verbrauch(Watt) ungefähr gleich viel Licht, aber nicht mehr. Das heisst, eine LED Lampe ist nicht effizienter.
Gegenüber konventionellen Leuchtmitteln (sprich: Glühbirnen) aber doch.
Eine Energiesparlampe spart doch schon Energie und wurde als Ersatz zu herkömmlichen Glühbirnen entworfen. Derzeitig sind die besten Leds noch nicht in der Lage, die Effizienz einer Energiesparlampe noch zu unterbieten. Das wird sich aber möglicherweise irgendwann einmal ändern.
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Mo, 09.03.09, 13:49

Nun ja, mit Faltung der Röhre und Vorschaltgerät kommen die Kompaktleuchtstofflampen mit Schraubfassung alle auf rund 50 lm/W. Was da vorhin mit über 100 lm/W genannt wurde, ist eine nackte stabförmige Leuchtstofflampe, die gerade ist. Das ist auch ungefähr der Bereich, in dem sich nackte LEDs bewegen.
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Mo, 09.03.09, 13:59

Von 100 Lumen pro Watt sind auch die Röhren mit kleiner Leistung weit entfernt, selbst wenn sie frei im Raum stehen.

Die Stäbe im Aquarium habe etwa 2 Watt Leuchtstoff zu 1 Watt LED getauscht und die Röhren an Bord habe ich oben beschrieben. Da konnte ich die Ströme direkt vergleichen (und damit die Leistungsaufnahme) und die Helligkeit mit meinem kleinen Luxmeter in etwa 1 Meter Entfernung. Das ist zwar keine "richtige" Messung, aber wohl aussagekräftig genug.
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Mo, 09.03.09, 14:13

Ja, bei Entladungslampen hast du's, dass sie effizienter werden, wenn sie größer sind. Das ist natürlich auch ein großer Vorteil der LEDs, dass du schon bei kleiner Leistung ne hohe Effizienz bekommst.
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Mi, 11.03.09, 03:33

Hallo alle miteinander,
bin neu in diesem forum. beschäftige micht schon seit früster jugend mit beleuchtungstechnik und die letzten zwei jahre mit leds. ich weiß ja nicht , warum ihr immer nur die lumenangaben mit der wattangabe vergleicht (150lumen, 4W led und/oder kampaktleuchtstofflampe). Die lumenangaben der herrsteller vbeziehen sich immer auf die gesammte lichtquelle. bei einer lichtquelle die ihre leuchtkraft nach allen seiten abgiebt heißt das XXX lumen bei 360 grad. leds dagegen haben in der regel einen kleineren abstrahlwinkel. wenn ihr das vergleichen wollt, müsst ihr das ins verhältniss setzen. bei 4 watt einer led laMPE SOLLTE MEHR ALS 150lumen drin sein. ich habe mir led lampen, E27 und eine led-röhre besorgt von einer consulting firma aus dem main-tauber tal, d :D rt wo sich main und tauber treffen , da sollen bei 4W 220lm rauskommen, ich habe sie verglichen mit einer 60W glühlampe bzw. 11W sparlampe von phillips. ich muss euch sagen, die led brauch den vergleich nicht zu scheuen, und das in einem angenehmen farbton.. bei der led-röhre ( gleiche firma, nur diesmal direkt in berlin abgeholt, da sie hier jetzt auch vertreten sind) habe ich mir mal die mühe gemacht, und die beleuchtungsstärke gemessen ( soweit das mit meinem luxmeter möglich ist). ich habe in zwei meter entfernung gerade runter unter der röhre gemessen und 1,6 Lux mehr gehabt als bei der leuchtstoffröhre. und das bei einer leistungsaufnahme der led röhre von 15,W zu 36W+VVG. muss alllerdings dazu sagen, das sie im verhältnis zu anderen etwas teurer sind. lohnt sich aber für mich, das meine wohnung ziehmlich dunkel ist und ich ca 10 stunden am tag das licht brennen hab. bin durch zufall drauf gestoßen, da ich für einen kumpel , der ein cafe hat die beleuchtung wegen den enormen stromkosten die beleuchtung umstellen soll. habe dann einfach nach ner led-consulting firma gesucht. da ich zu der zeit beruflich wenig zeit hatte mich darum zu kümmern.
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Sailor
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Mi, 11.03.09, 08:18

Herzlich Willkommen im Forum!

Auch wenn es in diesem Trööt nicht ganz so herauskommt, der Satz
"Von 100 Lumen pro Watt sind auch die Röhren mit kleiner Leistung weit entfernt, selbst wenn sie frei im Raum stehen."
wurde in anderen Trööts schon begründet.

Dabei ging es nicht nur um Reflektorverlustesondern auch darum, dass vor allem Röhren sich selbst im Weg sind und damit das Licht nicht mehr vollständig am gewünschten Platz ankommt.

Trotzdem ist der Wert Lumen pro Watt ein taugliches Vergleichsmaß, wenn die Besonderheiten der Leuchtmittel berücksichtigt werden.

Die Lumen pro Watt eines Leuchtmittels sind auch auf das konkrete Leuchtmittel zu beziehen und nivcht auf die Leuchtmittelgruppe. Herkömmliche Leuchtmittel werden mit zunehmender Leistung effizienter. Bei einer 10 Watt Halobirne die von Wikipedia angegebenen 25 Lumen pro Watt einzurechnen ist illusorisch. Selbst die Osram-Daten gehen von maximal 12 Lumen pro Watt aus. Eingebaut in einen sehr guten Reflektor werden es noch 8 bis 10 Lumen pro Watt sein, in einem Standard-Einbaustrahler bestenfalls noch 8.

Nach dieser Überlegung kann ich z.B. bei einem 30°-Spot vergleichen:

Ein 10 Watt Halo kommt im Spot auf ~ 80 Lumen
Eine 1 Watt LED kommt im Spot auf ~ 80 Lumen (300 mA-Betrieb)
Eine 1,25 Watt LED kommt im Spot auf ~ 100 Lumen (350 mA-Betrieb)

Der LED habe ich dabei ebenfalls Reflektorverluste abgezogen, auch wenn diese aufgrund des Abstrahlwinkels und des fehlenden Hindernisses im Strahlengang in Wirklichkeit nicht so groß sind.

Die Verluste der Vorschaltgeräte kann in diesem Fall außer Betracht bleiben, da sie für beide Systeme etwa gleich sein dürften.

Wenn sich diese Überlegung mit den Feststellungen nach einem Umbau deckt, ist man sicher auf dem richtigen Weg.

"Nackte" Leuchtkörper nur nach dem Lichtstrom zu beurteilen reicht sicher bei der Vorauswahl aus, wenn die Werte zum konkreten Leuchtkörper passen.
LED-Bastler
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Do, 09.04.09, 11:17

Ich find eure ganzen Diskussionen über Lichtstärke, Lumen und mw ja recht interessant, nur: im Endeffekt liegt alles im Auge des Betrachters.
Man darf natürlich nicht hingehen und den DIREKTEN Vergleich sehen.

Beispiel: ich habe bei mir in der Durchreiche von der Küche zum Wohnzimmer 3 Halogenspots durch 3x Spots mit je 60 LEDs ausgetauscht. Natürlich sind die Halogenlampe heller. Und jetzt kommt das menschliche Auge ins Spiel: Halogen raus, LEDs rein. Und beobachten. Das Auge wird sich dran gewöhnen und das ganze als "normal" ansehen.
Will sagen: Ich habe genug Licht. :)

Ich habe auch in meiner Küche direkt über der Arbeitsplatte ein paar LED-Spots angebracht, auch diese schaffen es genügend Licht in den Raum zu bringen.

Ich würde also sagen, dass es möglich ist mit LEDs einen Raum auszuleuchten. Es kommt nur immer auf den Verwendungszweck drauf an.
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