LEDs und die Netzhaut

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Moderator: T.Hoffmann

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maxpd
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Do, 02.10.08, 18:47

Hallo,

man liest es immer wieder: Man soll nicht in die LEDs blicken wegen Netzhautgefährdung.
Ok aber ich denke jedem passiert es des öfteren mal in eine starke LED Taschenlampe oder beim Basteln und Testen doch in seine LEDs zu blicken.

Wie wirkt sich dieses hineinblicken nun aus? Dauert es 5 - 10 Sekunden bis ein schadhafter Effekt entsteht oder reichen nur Millisekunden und der Effekt summiert sich mit jedem neuen Mal?

Gruß
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Fightclub
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Do, 02.10.08, 19:22

Bei normalem sichtbaren Licht hast du wenn es zu hell ist eigentlich einen automatischen Schutzmechanismus, denn wenns zu hell ist muss man einfach die Augen zumachen. Nur wenn du dich gegen diesen Reflex wehrst und die Augen absichtlich offen hälst kann es zu Schäden führen, das hängt aber auch noch von der Helligkeit der Lichtquelle ab.
maxpd
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Do, 02.10.08, 19:57

Das ist korrekt. Von der Sonne weiß mans, bei normalen Lichtquellen steht es nicht dabei.
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Scorpion
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Fr, 03.10.08, 11:05

jop, wobei die Sonne doch noch einige Ligen höher spielt als eine LED, egal wie highpower. fällt subjektiv allerdings nicht auf da das auge die Iris so anpasst , dass immer ähnlcih viel licht durchkommt, von daher ist schon dadurch ein unbeeinflusbarer schutzmechanismus via reflex gegeen (auser man nimmt drogen, dann funktioniert das nciht merh so, aber ich denk da hat man dann anere sorgen :wink: )
maxpd
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Fr, 03.10.08, 19:14

Also kein LED fanatischer Augenarzt unter uns der mehr Informationen liefern kann?
Synthy82
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So, 05.10.08, 22:12

Meiner Ansicht nach (bin Mediziner) ist die Warnung vor Netzhautverbrennungen nur ein Werbegag, um die Dinger besser zu verkaufen.

Klar wird man sich die Augen mit LEDs kaputt machen können, wenn man sie sich vors Auge schnallt und da längere Zeit "gewaltsam" reinschaut.
Nach meiner Erfahrung ist man nach intensiver LED-Beleuchtung (reichen schon wenige zehntel Sekunden) hinterher für mehrere Minuten geblendet, d.h. man sieht erstmal nicht mehr richtig und hat Sehstörungen. Bisher ist das bei mir immer weggeganen, am nächsten Tag war wieder "gute Sicht", also keine bleibenden Schäden.

Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher das Licht, daher besonders vorsicht vor blauen und UV-LEDs.
Ansonsten reicht eigentlich der Lidschlussreflex, dass nichts dauerhaft Böses zurückbleibt. (Es kann ja hier auch keiner anderes berichten.)

Für die Begutachtung der Helligkeit schaue ich von der Seite auf die LED, dann ist es erträglich.
maxpd
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Mo, 06.10.08, 11:31

Auch bei den 21 Birnen LEDs, die es überall gibt, steht die Warnung drauf und da wird man ja wirklich richtig geblendet, sodass es sogar schon weh tut. Dann dauert es ein wenig und man sieht wieder.

Biologisch wird ja in der Netzhaut ein Stoff gespalten und wieder erzeugt und wenn zuviel Licht auf einmal die Netzhaut erreicht wird zuviel Stoff gespalten und die Nachlieferung davon dauert länger, sodass man geblendet ist. Wenn ich mich richtig entsinne. Leider fehlen mir gerade die richtigen Begriffe und Stoffnamen. Aber so war das mal im Biologieunterricht mit den Farbzäpfchen erklärt worden die die Farbe aufnehmen... ja ^^

Aber dachte mir das wirklich einige dieser Zäpfchen und anderen Sinneszellen verbrennen und verschwinden und man merkt es erst wenn man 100x in eine LED geschaut hat, weil es sich dann summiert.
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