LED-Leuchte für die Abzugshaube

Unterbodenbeleuchtung, Pimp my room, usw.

Moderator: T.Hoffmann

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Mr Fix-it
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Mo, 30.07.12, 13:45

Hallo Leute,

habe in den letzten Tagen mehrere Projekte abgeschlossen, hier mal eines zum anschauen und nachbauen.
00_Herdlicht vorher.jpg
vorher mit Retrofit Fertigleuchten 5000 K noname
08_Herdlicht nachher.jpg
Nachher, Eigenbau-Leuchte
Planung1.jpg
Planung zur Leuchte mit Maßen, allerdings auf meine Haube abgestimmt, Alle Maße in mm
Hier noch ein paar Detailaufnahmen:
01_Leuchte fertig.jpg
02_Leuchte fertig.jpg
Die Borhungen für die LED's müssen genau zu den Positionen der LED'S passen, deshalb habe ich zuerst den Plexistreifen angezeichnet und gebohrt, dann erst habe ich die Maße auf das Aluprofil übertragen um die LED' passgenau zu montieren.
03_Plexistreifen auf Punkten.jpg
Hier seiht man von oben durch den Plexistreifen auf die Punkte über denen die LED's montiert werden.
05_Plexi gebohrt und Poliert.jpg
Den Plexistreifen habe ich auf der Seite zum Alu hin mit weißer Folie beklebt (bessere Reflexion), auf der Rückseite habe ich zusätzlich noch eine schwarze Folie auf die weiße gesetzt, wollte das Licht mehr nach vorne in die Töpfe bringen, was auch gelungen ist.
Jetzt ist der Arbeitsplatz Herd viel gleichmäßiger ausgeleuchtet als zuvor mit den Fertigleuchten, dazu ist die Farbwiedergabe besser und die Leuchte blendet nicht.

Gruß
Mr. Fix-it
Zuletzt geändert von Mr Fix-it am Mo, 30.07.12, 14:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Achim H
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Mo, 30.07.12, 14:09

Was bedeuten die Zahlen in der Skala?
36,5
51,157
88,525
usw.

Sind das mm oder Eier oder irgendwas anderes?
Falls das mm sein sollen: glaubst Du wirklich, Du könntest die Leds auf 1/200mm genau positionieren?

Und der 20 Grad Winkel in der Zeichnung ist bestenfalls ein 45 Grad Winkel.
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Mr Fix-it
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Mo, 30.07.12, 14:17

Hallo Achim,

das sind rein rechnerische Werte in mm. Klar muss ich die auf bzw. abrunden. Deshalb bohre ich die "Löcher" zur Aufnahme der LED mit einem 7 mm Bohrer, damit die LED 3 x 3 mm auch noch passt, wenn ich einige Zehntel abweiche. Zum Winkel, werde ich bei Adobe Bescheid geben, das die Ihr FreeHand endlich mal in Ordnung bringen, denn dort habe ich das Element zum Profil der Leuchte um 26,5° gedreht und den Wert dann auch angeschrieben, er sollte also stimmen. Der Winkel am Plexistreifen wurde am Hobel eingestellt und gehobelt. In FreeHand habe ich den Punkt des Rechtecks nach oben verschoben und die Strecke vorher über den Tangens berechnet, sollte also auch stimmen.

Gruß
Mr.Fix-it

FreeHand ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Adobe, zuvor Macromedia
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Drooter
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Mo, 30.07.12, 14:19

Sehr schöne Sache!
nur eine (eig. 2) Frage(n):
Wo genau sind die LEDs in Bezug zum Plexiglas denn montiert? Gegenüber der angeschrägten Seite des Plexiglas?

Meine Ideen zur Montage:
Du hättest die Maße eigentlich ja nicht vom Plexi auf das Alu übertragen müssen, sondern nur die gelöteten Streifen mit den LEDs genau in die Bohrung legen und dann das Plexi auf dem Aluprofil andrücken müssen.
Für die Löcher könnte man einen Holzfräser verwenden. Dadurch hättest du Löcher mit einem glatten Boden, der besser auf die LEDs passt, wodurch sich die Lichtübertragung ins Plexi verbessert.

zur Stromversorgung: Warum hast du hier eine KSQ verwendet, obwohl du mehrere Stränge mit LEDs betreibst? Könnte ein (für die LEDs) tödlicher Fehler sein, wenn eine ausfällt.
Mit deiner Stromversorgung, wie du sie auch bei deiner Wohnzimmerleuchte verwendet hast hättest du wahrscheinlich Geld und Platz gespart...

@Achim: Detailversessenheit schön und gut, nur manchmal bekommt man den Eindruck dass du noch den kleinsten Fehler suchst, auch wenn es im Prinzip egal ist, ob der Winkel am Plexi in der Zeichnung jetzt nun 20° oder mehr ist.

edit: @Fix-it: Adobe hat schon gestimmt, Macromedia wurde von Adobe übernommen
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Mo, 30.07.12, 14:33

Hallo Drooter,

die LED's kommen in den kleine kegelförmigen Ausbuchtungen zu liegen, also gegenüber der Abgeschrägten Seite, weil so die Lichtaustrittskante vergrößert werden kann. Das Abgeschrägte an der Seite mit den Bohrungen habe ich hier benötigt, weil ich die Leiterbahnen nicht mit Kupferband selbstklebend gemacht habe sondern mit Kupferlackdraht, der in der Ecke natürlich mehr Platz braucht und mehr aufträgt als die dünnen verzinnten Kupferstreifen. Dein Montagevorschlag geht nur, wenn die LED's festgeklebt werden, sonst bleiben die an dem Kupferband nie an Ort und Stelle.

Was die Lichtübertragung ins Plexi angeht, es gibt für das von den LED's erzeugt Licht nur den Weg durch das Plexi, da sonst alles reflektierend abgedeckt ist. Solange das Plexi sauber poliert ist, kann das Licht auch ungehindert eindringen, ob es jetzt ein Kegel ist oder nicht, spielt keine besondere Rolle. Ein Holzfräser ist für mich sehr schlecht von Hand zu führen, dann muss der Bohrständer her, und selbst dann ist es noch schwierig, ein Auswandern des Fräskopfes zu vermeiden, das Werkstück ist schmal, sehr empfindlich gegen Einspannen und super glatt. Ich habe schon mehrere Test gemacht, auf der schmalen Kante von nur 10 mm habe ich mit Körner und Bohrer bisher die besten Ergebnisse erhalten.

Gruß
Mr. Fix-it
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Mo, 30.07.12, 14:44

Wenn du 2 Holzleisten über die halbe (ganze) Länge an das plexi anlegst, kannst du es hinterher einspannen. Dann funktioniert das auch mit dem Fräser, allerdings wie schon von dir angemerkt nur mit Bohrständer...
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Mo, 30.07.12, 14:56

Das könnte klappen, ich arbeite halt nicht gerne mit dem Bohrständer und es geht ja auch so, zumal man die Bohrungen nachher nicht sieht und das Licht wirklich gute verteilt wird, wie man an den Bildern sieht. Dennoch gut, sollte halt ein weiches Holz sein, recht glatt dazu, sonst sieht man später die Abdrücke der Maserung im Plexi.
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Achim H
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Mo, 30.07.12, 15:11

Drooter hat geschrieben:@Achim: Detailversessenheit schön und gut, nur manchmal bekommt man den Eindruck dass du noch den kleinsten Fehler suchst, auch wenn es im Prinzip egal ist, ob der Winkel am Plexi in der Zeichnung jetzt nun 20° oder mehr ist.
Wenn der Winkel egal ist, dann lässt man diese Angabe weg.

Ich habe den 20° Winkel mal mit Eagle gezeichnet (die Breite des Plexi habe ich anhand der Zeichnung auf 35mm geschätzt):

Jana, oder war es Brigitte oder gar Edith?: Bild gelöscht.
Zuletzt geändert von Achim H am Mo, 30.07.12, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Mo, 30.07.12, 15:15

Hallo Achim,

es handelt sich um ein Missverständnis. Abkantwinkel werden immer im Bezug zur betroffenen Kante nicht zur angrenzenden Fläche betrachtet und angegeben. Also nach Deiner Betrachtung handelt es sich in diesem Fall um einen Winkel von 70°. Ich male jetzt aber kein Bild, denke das ist auch so klar.

Gruß
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Mo, 30.07.12, 15:20

Was ein rechter Winkel (90°) sind, dürfte allgemeinhin bekannt sein. Bei Dir sind es nur 20 Grad, somit wird die Ecke um einiges spitzer (wie in meiner Zeichnung). Wahrscheinlicher ist, dass Du nur 20 Grad weggehobelt hast, sodass daraus 70 Grad entstanden sind.
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Mo, 30.07.12, 15:38

Das habe ich wohl mitgeteilt, ließt Du meine Posts überhaupt oder ziehst Du Dich nur an einer Position hoch.

Alle Maße sind auf meine Bedingungen abgestimmt und nützen nur insoweit, als das zu sehen ist, wie ich es gemacht habe. Jeder der nachbaut braucht eh seine eigenen Maße und muss selbst berechnen wie der Winkel sein muss, damit das Licht aus Höhe x um die Strecke y nach vorne abgestrahlt wird. Das ist einfache Trigonometrie mehr nicht, dabei ist es unerheblich ob ich jetzt 20° abgehobelt habe oder nicht. In Bezug auf die Kante fehlen am 90° Winkel die 20°, was man, wie Du selbst schon ganz oben festgestellt hast, gleich auf den ersten Blick sieht, also wozu die Aufregung und jetzt erzähl bitte nicht, das der arme Newbie es sonst nicht versteht, das ist mir egal, wie Du weißt, wer nicht mitdenkt soll ruhig auf die Schnauze fallen.

Gleiches gilt für die Skala, alle Maße sind in mm angeben, nur der Achim, der muss fragen ob es nicht doch Äpfel sein könnten. Die hoch aufgelösten Angaben der Maße ergeben sich daraus, das es bei 20 LED's noch nicht so schlimm ist, wenn ein Zehntel verloren geht, obwohl das an Position 20 schon 2 mm ausmacht. Bei 100 Positionen fehlen dann schon 20 mm und das ist absolut zu viel. Also besser beim rechnen eine Stelle hinterm Komma mehr dazu nehmen, dann gibt es an Position 100 auch keine böse Überraschung.

Jetzt ist es aber genug mit Mathe-Nachhilfe.
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stoske
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Mo, 30.07.12, 15:59

> ...werde ich bei Macromedia Bescheid geben, das die Ihr FreeHand endlich mal in Ordnung bringen

:mrgreen:

(seit 2005 Adobe, 2009 eingestellt)
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Mo, 30.07.12, 18:58

Hallo stoske,

hatte zuerst Adobe geschrieben, habe dann mein FreeHand 11.02 geöffnet und siehe da, noch Macromedia.
Adobe bietet für den amerikanischen Markt das FreeHand MX immer noch an, nur in Europa wird der Vertrieb von Illustrator gepuscht, deshalb wird hier Freehand nicht mehr angeboten. Ich persönlich arbeite mit beiden Programmen, wobei ich mit FreeHand beim Seitenaufbau mehr Erfahrung habe. Zum vektorisieren und plotten am Schneideplotter nehme ich lieber Illustrator, besonders das neue Tool zur Vektorisierung ist besser als das frühere Streamline, das Adobe in der Tat weltweit eingestellt hat.

Danke für den Hinweis, werde den Eintrag ändern, will keinen Ärger mit Adobe, könnte teuer werden.
Gruß
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Achim H
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Mo, 30.07.12, 20:28

Mr. Fix-it hat geschrieben:Das habe ich wohl mitgeteilt, ließt Du meine Posts überhaupt oder ziehst Du Dich nur an einer Position hoch.
Deine 20° beziehen sich auf etwas, was nicht mehr vorhanden ist.
Gleiches gilt für die Skala, alle Maße sind in mm angeben, nur der Achim, der muss fragen ob es nicht doch Äpfel sein könnten.
Wenn schon, dann Eier (nicht Äpfel).

Aber aus welchem Grund mache ich das wohl?
Irgendwann wirst auch Du anfangen, elektrische Schaltbilder zu erstellen. Und dann ist die Maßeinheit ein wichtiges Indiz dafür, welchen Wert ein Bauteil wirklich hat.
Wenn man dann (zum Beispiel bei einem Kondensator) nur 22 liest (ohne Maßeinheit), dann kann das alles mögliche sein:
22p, 22n, 22µ oder möglicherweise doch 22 Farad?
Die hoch aufgelösten Angaben der Maße ergeben sich daraus, das es bei 20 LED's noch nicht so schlimm ist, wenn ein Zehntel verloren geht, obwohl das an Position 20 schon 2 mm ausmacht. Bei 100 Positionen fehlen dann schon 20 mm und das ist absolut zu viel. Also besser beim rechnen eine Stelle hinterm Komma mehr dazu nehmen, dann gibt es an Position 100 auch keine böse Überraschung.
Ich bitte Dich, aber 3 Nachkommastellen (tausendstel Millimeter) braucht kein Mensch.
Auch beim Bemaßen wird man nie nur eine Bezugskante haben, sondern immer nur den Abstand von der Kante bis Mitte Led 1, von Mitte Led 1 bis Mitte Led 2 usw.

Bei 20 Leds ergibt das n+1 = 21 Abstände.
820mm / 21 = 39,04mm

Wenn man nur die 39mm nimmt und alle Nachkommastellen weglässt, ergibt das eine Ungenauigkeit von gerademal 1mm nach 20 Leds. Das sieht kein Mensch. Und nach 100 Leds (eine 4,1m lange Schiene) sind es nur 5mm und das sieht noch immer keiner. - Oder glaubst Du wirklich, irgend jemand würde seinen Messschieber auspacken und die Abstände nachmessen? Abgesehen davon, einen 5m langen Zollstock wird ohnehin keiner haben. Also macht man daraus mehrere kürzere Teilstrecken.
... dann gibt es an Position 100 auch keine böse Überraschung.
Sollte es tatsächlich mal nötig sein, dann kompensiert man die Ungenauigkeiten, indem man die Abstände mittendrin anpasst.
Zum Beispiel: 7 Leds mit je 39mm Abstand und die 8. dann mit 40mm Abstand, und dann wieder mit 39mm Abstand, usw.
Hier wäre es sehr gut, wenn dann die Abstände von Mitte/Mitte Led vorliegen würden und keinesfalls mit nur einer Bezugskante.

Und ja, ich bin pingelig. Es hat aber alles einen Grund.
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Mr Fix-it
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Mo, 30.07.12, 22:50

Hallo Achim,

Klar beziehen sich die 20° auf etwas, was nicht mehr vorhanden ist, was kann man sonst an einer Hobelmaschine schon einstellen, das was weg soll oder. :?: :wink:

Die einen nehmen halt ein Hölzchen und haben somit eine Maßeinheit mit der sie auch umgehen können, die anderen arbeiten mit dem Zwischenspeicher ihrer Software und müssen weder rechnen noch sonst was. FreeHand, in dem ich die Pläne erstelle, verteilt eine Anzahl x Elemente auf einer Strecke y, mit einem Klick proportionale. Die Positionsangaben werden übernommen (und ich bin absolut zu faul, da eine Stell weg zu streichen, nur weil der Achim sich daran hoch zieht), an der Skala angetragen, fertig. Wenn überall mm dran stehen, kann die Skala kaum Meter oder cm meinen, das bemerkt jeder nach dem zweiten Strich, denn 155 cm, so lang ist die Leuchte schlicht nicht, von Meter nicht zu reden. Und ob es jetzt Äpfel, Eier oder Birnen sind, es gibt Fragen die lassen tief blicken.

Die Maße von einer Skala abtragen ist genau, ein Maßstück fertigen und schieben, um daran entlang einen Strich zu ziehen, eben nicht. Damit ist bereits die Strichbreite, je nach Druck auf den Bleistift immer verändert, der erste Fehler im Antrag der Strecken. Wer hierzu auch noch einen Zollstock aus Holz oder Kunststoff nimmt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Ich verwende Lineale aus Alu mit eingelassener Stahlschiene, 1020 bzw. 2020 mm lang. Dort ist auch ein Maß von 0,25 mm möglich anzutragen (weil die geprägte Skala, wie bei einem guten Typometer in 0,5 mm Schritte unterteilt ist). Dazu kommt, das es bei einer Normalverteilung auf einer Strecke nicht damit getan ist, die Strecke durch die Anzahle der Elemente n +1 zu teilen, das ist zwar mathematisch korrekt, aber in diesem Fall nicht zu brauchen (übrigens bei einem Lattenrost fürs Bett auch nicht u.v.m.). Damit hat die erste und die letzte halbe LED einen Abstand zum Ende der Leuchte, der doppelt so groß ist, wie der Abstand zwischen den anderen halben LED's, denn dort sitzen auf der gleichen Strecke sowohl eine halbe rechts also auch eine halbe links am Streckenende. Also nach der Formel fehlt sowohl am Anfang als auch am Ende der Verteilungsstrecke das Licht einer halben LED.

Möchte ich das die Leuchte über die gesamte Strecke gleichmäßig Licht spendet, ist eine andere Verteilung der LED's nötig. Schau Dir nochmal meinen Plan genau an und auch Du wirst verstehen wie es gemacht wird, dazu musst Du weder rechnen noch messen, nur hinsehen und denken, das sollte reichen. (Der Plexistreifen hat übrigens nur 747 mm, auf denen die 20 LED's so verteilt worden sind, das die Leuchte auf der gesamten Strecke von 747 mm gleichmäßig stark leuchtet).

Für den Fall, das Du doch rechnen möchtest:
a / n = b, b/2 = 1. LED,
b/2 + b = 2 LED , b/2 + 2b = 3. LED .... b/2 + (n-1)b = n. LED
a = b/2 + (n-1)b + b/2

(a entspricht der Länge der Verteilungsstrecke, n beschreibt die Anzahl der Elemente, die verteilt werden sollen, b zeigt den Abstand zwischen den Elementen an.

Zum Thema Schaltpläne nur so viel. Bisher haben nur Leute was gefunden, die unbedingt was finden wollten oder den Plan schlicht nicht verstanden haben. Alleine deshalb ist bei dieser Leuchte kein Schaltplan dabei, wer nicht weiß was eine Reihen- bzw. eine Parallelschaltung ist, der muss halt fragen oder es lassen. Bei einem Schaltplan kommt es zunächst mal auf das Prinzip der Schaltung an, erst an zweiter Stelle werden die Bauteile dimensioniert, denn das hängt bei gleichen Schaltschemen von so vielen unterschiedlichen Faktoren ab, das es kaum Sinn macht das zuerst festzulegen. Mit der entsprechenden Erfahrung wird auch Dir das noch auffallen.

Den fadenscheinigen Grund für Deine Ausführungen nehme ich Dir sogar ab, aber Du wirst damit leben müssen. Du bist ein ausgesprochen interessanter Theoretiker, aber von der Praxis hast Du nur wenig Ahnung, wie sonst kommst du auf die Normalverteilung bei dieser Anwendung, weil Du es wahrscheinlich noch nie gemacht hast. Du solltest froh sein, das weder in Deinem Sofa noch sonst wo diese Art Normalverteilung angewandt wird, es wäre schrecklich unbequem, zumindest an den beiden Enden des Sofas, dort müsstest Du auf den Rahmen sitzen.

Und das alles hat mit pingelig nichts zu tun, das ist schlicht und ergreifend mangelndes Verständnis für die Materie.
Gruß
Mr. Fix-it
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Mo, 30.07.12, 23:39

Die Maße von einer Skala abtragen ist genau, ein Maßstück fertigen und schieben, um daran entlang einen Strich zu ziehen, eben nicht. Damit ist bereits die Strichbreite, je nach Druck auf den Bleistift immer verändert, der erste Fehler im Antrag der Strecken. Wer hierzu auch noch einen Zollstock aus Holz oder Kunststoff nimmt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Ich verwende Lineale aus Alu mit eingelassener Stahlschiene, 1020 bzw. 2020 mm lang. Dort ist auch ein Maß von 0,25 mm möglich anzutragen (weil die geprägte Skala, wie bei einem guten Typometer in 0,5 mm Schritte unterteilt ist). Dazu kommt, das es bei einer Normalverteilung auf einer Strecke nicht damit getan ist, die Strecke durch die Anzahle der Elemente n +1 zu teilen, das ist zwar mathematisch korrekt, aber in diesem Fall nicht zu brauchen (übrigens bei einem Lattenrost fürs Bett auch nicht u.v.m.). Damit hat die erste und die letzte halbe LED einen Abstand zum Ende der Leuchte, der doppelt so groß ist, wie der Abstand zwischen den anderen halben LED's, denn dort sitzen auf der gleichen Strecke sowohl eine halbe rechts also auch eine halbe links am Streckenende. Also nach der Formel fehlt sowohl am Anfang als auch am Ende der Verteilungsstrecke das Licht einer halben LED.
So eine genaue Einteilung bringt nur etwas, wenn an jeder Led auch ein Strich angemalt wurde, um die Mitte dieses Bauteil zu kennzeichnen. Und das wirst Du wohl kaum gemacht haben.
Für den Fall, das Du doch rechnen möchtest:
a / n = b, b/2 = 1. LED,
b/2 + b = 2 LED , b/2 + 2b = 3. LED .... b/2 + (n-1)b = n. LED
a = b/2 + (n-1)b + b/2

(a entspricht der Länge der Verteilungsstrecke, n beschreibt die Anzahl der Elemente, die verteilt werden sollen, b zeigt den Abstand zwischen den Elementen an.
a / n = b
747mm / 20 Leds = 37,35mm

b/2 = Abstand von der Kante des Plexi bis Mitte der 1. Led
37,35mm / 2 = 18,675mm

b/2 + b = Abstand von der Kante des Plexi bis Mitte der 2. Led
37,35mm/2 = 18,675mm
18,675mm + 37,35mm = 56,025mm
Die Maße von einer Skala abtragen ist genau, ...
Abstände zwischen den Leds (laut Skala):
17x 37,35mm (korrekt),
1x 37,25mm (da fehlen 0,1mm),
1x 37,368mm (und was ist das für ein krummer Wert? - 0,18mm zuviel).
Von der Kante des Alu bis zur Mitte der 1. Led: 51,157mm (4,018mm zuwenig).

Keine Ahnung, was Dein Programm da gerechnet hat. An der Skala ist doch überhaupt nichts genau. Und Du regst Dich wegen möglicher 2mm auf, die ungenau werden könnten.
Den fadenscheinigen Grund für Deine Ausführungen nehme ich Dir sogar ab, aber Du wirst damit leben müssen. Du bist ein ausgesprochen interessanter Theoretiker, aber von der Praxis hast Du nur wenig Ahnung, wie sonst kommst du auf die Normalverteilung bei dieser Anwendung, weil Du es wahrscheinlich noch nie gemacht hast. Du solltest froh sein, das weder in Deinem Sofa noch sonst wo diese Art Normalverteilung angewandt wird, es wäre schrecklich unbequem, zumindest an den beiden Enden des Sofas, dort müsstest Du auf den Rahmen sitzen.

Und das alles hat mit pingelig nichts zu tun, das ist schlicht und ergreifend mangelndes Verständnis für die Materie.
Du hörst Dich schon genauso an wie ustoni. Der ist von sich genauso überzeugt. Fehler machen immer nur die anderen.
Zuletzt geändert von Achim H am Mo, 30.07.12, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Mo, 30.07.12, 23:53

Bitte alles lesen, dann denken, dann schreiben.
Die Leuchte ist über alles 824 mm lang, (Abdeckplättchen nicht vergessen, Mat.-Stärke 2 mm),
der Plexistreifen hat nur 747 mm

Den Rest darfst Du ganz für Dich alleine lösen. Du hörst Dich an wie immer, der Achim halt, the Post-Hero, habe mich oft gefragt, ob da Spott in der Auszeichnung zu suchen wäre. Gehe es halt in Ruhe Schritt für Schritt durch und Du wirst sehen, das meine Form der Verteilung absolut korrekt ist, dazu habe ich das beim Aufbau von Tabellen im Schriftsatz zu oft gemacht. (Tipp: alles steht und fällt mit der Festlegung des Startpunkts)

Gruß
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Zuletzt geändert von Mr Fix-it am Mo, 30.07.12, 23:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Mo, 30.07.12, 23:58

Die Leuchte ist über alles 824 mm lang, (Abdeckplättchen nicht vergessen, Mat.-Stärke 2 mm),
der Plexistreifen hat nur 747 mm
Den Fehler mit dem Plexi habe ich bemerkt, die Dicke der Abdeckplatten sind uninteressant. Die Länge des Auprofil ist ausschlaggebend. (für die Mittelung des Plexi).
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Di, 31.07.12, 00:03

naja, zwei Strecken subtrahieren und das Ergebnis durch zwei dividieren sollte man hin bekommen.
Alles andere nochmal durchdenken, Du wirst sehen, das funktioniert so.

Es gibt auch die Möglichkeit die Verteilung so vor zu nehmen, das später nur ganze Werte abgetragen werden müssen,
dazu wird dann der Rand l und r angepasst, aber das ist eine andere Formel.
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Achim H
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Di, 31.07.12, 00:22

Die 36,5mm bis zum Beginn des Plexi habe ich auch raus.
Von dort bis zur Mitte der 1. Led sind es (747mm / 20) / 2 = 18,675mm.

36,5mm + 18,675mm = 55,175mm.

Lesen kann ich in der Skala aber nur 51,157mm und das ist nicht korrekt.
Die Differenz von Deinem zu meinem Ergebnis beträgt 55,175mm - 51,157mm = 4,018mm.

Damit ist die Skala von Anfang an um mehr als 4mm verschoben.
naja, zwei Strecken subtrahieren und das Ergebnis durch zwei dividieren sollte man hin bekommen.
Alles andere nochmal durchdenken, Du wirst sehen, das funktioniert so.
Ich kann rechnen. Du auch? Dein Programm definitiv nicht.
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Di, 31.07.12, 03:17

Jap ich stimme dir zu da hast du dich verechnet. Ich würde auch mal auschließen, dass sich das Programm verechnet hat, wie sagtest du so schön:
Mr Fix-it hat geschrieben: Davon abgesehen kann man jedes Werkzeug zum stehen bringen, kommt nur darauf an wie man es behandelt, das gilt auch für jeden MAC, gleich welches Modell, es müssen halt Profis davor sitzen. Ist immer schwierig, wenn der Fehler 80 cm vorm Bildschirm zu finden ist. Ob jetzt die MAC Quadra 950 (90-er Jahre) oder der MACPro von heute, von einem Profi richtig installiert und bedient, laufen die Teile auch.
Ich denke das trift in diesem Fall auch zu.
Achim H hat geschrieben: Du hörst Dich schon genauso an wie ustoni. Der ist von sich genauso überzeugt. Fehler machen immer nur die anderen.
Jap da stimm ich auch zu.

Auch wenn 4mm nicht wirklich wichtig sind, die sieht nachher keine Mensch. Aber wer einem einen Messfehler von 0.001mm vorgaukelt, sollte da genauer rechnen und arbeiten.
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Di, 31.07.12, 13:49

schön, das mit der Division und der Addition haben wir jetzt geübt, was lasse ich euch als nächstes üben :?:
Ach, eigentlich ist das auch egal, Hauptsache beschäftigt. :wink:

Aber immerhin, schön das was gefunden wurde, käme mir sonst ja gleich unfehlbar vor. :mrgreen:

Ob es jetzt sinnvoll war, das nachzurechnen, wenn die Maße doch nur auf ein bereits abgeschlossenes Projekt passen, die Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Schreibt euch einfach die Formel ab und macht es dann besser als ich, das bekommt ihr sicher hin, ich vertraue euch da vollkommen, besonders da ihr jetzt wisst wie es gemacht wird.(für euch natürlich ohne Übertragungsfehler, ihr habt ja schließlich geübt) :lol:

Tschüß
Mr. Fix-it
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Di, 31.07.12, 14:47

Kleiner Tipp meinerseits:
wenn Du mal wieder sowas bauen willst und wieder einmal das Plexi kürzer als das Alu ist, dann sch... auf Kommawerte. Mit ganzen Zahlen rechnet es sich einfacher.

Zum Beispiel:
22mm von der Kante des Plexi bis Mitte der 1. Led.
37mm von der Mitte der 1. Led bis zur Mitte der 2. Led.
usw.
22mm von der Mitte der letzten Led bis zur Kante des Plexi.

Summe: 22mm + 19x 37mm + 22mm = 747mm

Und trotzdem rechne ich sowas nach. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Aber auch ich kann Fehler machen, niemand ist unfehlbar. Und auch Programme sind nur so schlau, wie derjenige, der diese Prog geschrieben hat.

Noch ein Hinweis: Ich hatte Dich positiv berwertet. Die Abwertungen kamen von anderen Leuten.

mfg Achim
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Mr Fix-it
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Di, 31.07.12, 15:11

die Wertungen interessieren mich nicht, dazu sind die zu sehr von Sympathie und Antipathie geprägt. Ich weiß was ich kann, da brauche ich keinen, der mich bestätigt, kann mir ganz gut selbst auf die Schulter klopfen. Trotzdem Danke. Habe in diesem Stil bisher drei Leuchten gebaut, eine als Tischleuchte und eine als Arbeitsleuchte für die Werkstatt, sind alle schon seit Wochen fertig und im Einsatz, leider zu spät, denn nach dem Neubau fällt so schnell nichts mehr an, LED's halt.
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R.Kränzler
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Di, 31.07.12, 15:29

Achim H hat geschrieben:Programme sind nur so schlau, wie derjenige, der diese Prog geschrieben hat.
mfg Achim
...oder wie derjenige, der sie bedient!

Ich finde es eigentlich schade, dass so ein Beitrag mit solchen Rechthabereien total aus den Fugen gerät, zumal es zu keiner relevanten Korrektur führt. Für einen Nachbau ist die Zeichnung mit Anmerkungen, egal ob mit richtigen oder falschen Abständen oder egal wie der Winkel nun wirklich ist, nicht zu gebrauchen.
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