LED anfang

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

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Loong

Di, 04.10.11, 19:47

Q-Pat hat geschrieben:könnte man eigentlich eine (grüne) LED als 3 mit in die reihen schaltung klemmen das wen einer der Lüfter ausfält diese LED dan ausgeht?
Würde ich nicht, weil Dich das die Vorwärtsspannung der LED kostet, die den Lüftern dann nicht mehr zur Verfügung steht.

Falls Du's doch machen willst: Du brauchst 'nen Parallelwiderstand (in der Größenordnung 10 bis 15 Ohm für 'ne 20 mA-LED) zur LED, damit nicht der ganze Strom der Lüfter durch die LED fließt. Oder wolltest Du eine High-Power-LED dafür verwenden, dann geht's natürlich auch ohne Widerstand?
Q-Pat
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Di, 04.10.11, 19:54

achso okay, war nur so eine idee =)
Q-Pat
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Do, 06.10.11, 19:21

Hab jetzt alles mit 4 HP LEDs getestet

Die LEDs starten mit einer Grundhellichkeit. und werden dan nur minimal (fast nicht warnehmbar) heller.
- was gäbe es jetzt für möglichkeiten das zu verbessern? (fade von 0% auf 100%, länger fäde vorgang) einfach einen 2ten kondensator dazu schalten?
- kann es daran liegen das ich nur 4 stück verwende (zum testen)

Der wert an dem Widerstand R1/R5 hab ich jetzt auf 0,950 Volt.
- kann ich wirklich problemmlos auf ~ 1Volt gehen?
- können 1,1 volt schaden?

muss ich noch irgendwelche werte messen?
Borax
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Do, 06.10.11, 22:22

kann ich wirklich problemmlos auf ~ 1Volt gehen?
Ja. Die LEDs vertragen ja offiziell bis zu 1.5A. 1V entspricht hier (wegen dem 1Ohm Widerstand) genau 1A. So gesehen kannst Du auch auf 1.1V gehen.
Die LEDs starten mit einer Grundhellichkeit. und werden dan nur minimal (fast nicht warnehmbar) heller.
Das kriegen wir schon hin. Zweiter Kondensator ist nicht erforderlich. Da passen nur die Widerstände noch nicht ganz. Du hast aber nach dem Ausschalten schon einige Zeit gewartet (mind. eine Minute!), sonst starten die immer mit einer Grundhellichkeit. Der Kondensator muss sich erst vollständig entladen, und das dauert halt ein wenig...
kann es daran liegen das ich nur 4 stück verwende (zum testen)
Macht was aus, aber nicht soo viel. Zum genauen Einstellen solltest Du aber dann doch alle verwenden.
muss ich noch irgendwelche werte messen?
Ja. Die Spannung am 47k Widerstand und die eingestellte Gesamtspannung.
Q-Pat
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Do, 06.10.11, 22:29

Ich werde morgen die restliche 4 HP LEDS zusammenbasteln und mit dazu schalten, dan poste ich die die messwerte

dan geh ich jetzt auf 1.1V ?

Die HP LEDs sind echt der hammer =) leuchten schon sehr sehr hell =) aber genau so sollte es auch sein!
Borax
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Do, 06.10.11, 22:43

dan geh ich jetzt auf 1.1V ?
Würde ich ein wenig von der Kühlung abhängig machen. Je mehr Strom desto besser muss die Kühlung sein. Also erst wenn der Kühlkörper im 'Normalbetrieb' nach einigen Stunden immer noch sehr 'kühl' ist, dann kannst Du über eine weitere Stromerhöhung nachdenken.
Q-Pat
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So, 09.10.11, 15:25

Hallo

also der wert am 47k Widerstand beträgt 8,5V

hat sich nichts veränder mit 8 HP LEDs
Borax
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Mo, 10.10.11, 09:04

8.5 ist wahrscheinlich zu wenig. Je nach eingestellter Gesamtspannung sollten es wohl eher 9V sein. Bitte immer die eingestellte Gesamtspannung dazu liefern. Nur dann kann ich mir die anderen Werte ausrechnen...
Dann probier mal ein paar von den 1K Widerständen (mit einem anfangen und dann auf 2,3,4...) in Reihe zu dem 47K zu schalten (so dass es dann 48, 49, 50 kOhm werden...). Dann sollte es besser werden (Start bei 0 und nicht mit Grundhelligkeit).
Aber nochmal: Vor einem neuen 'Test' (Einfaden) muss mind. 1 Minute die Stromversorgung unterbrochen sein, sonst ist der Kondensator noch geladen und dann ist es normal, dass diese Schaltung mit Grundhelligkeit startet.
Q-Pat
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Mo, 10.10.11, 11:48

Ich hab bisher immer minderstens 1 min. (eher länger) gewartet ...
kann ich messen ob der kondensator wirklich entladen ist?

hab jetzt 7 stück 1.0kohm widerstände mit drin, der FadeIn dauert jetzt minimal länger.
Solte ich vieleicht eher die 2.2kohm widerstände verwenden? oder bzw. mal einen 12kohm dazu? (hab von allenen widerständen auf der bestelliste noch welche zur verfügung)

Eingestelte Gesamtspannung: 14,69V


bei minimaler gesamtspannung war der effekt viel größer und die grundhellichkeit sehr viel geringer
Borax
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Mo, 10.10.11, 12:01

Solte ich vieleicht eher die 2.2kohm widerstände verwenden? oder bzw. mal einen 12kohm dazu?
Klar, tu das! Es kann nichts kaputt gehen. :D Das sind halt immer die Unterschiede zwischen Simulation und Praxis.
Offensichtlich hast Du einen Mosfet mit sehr niedriger Gate threshold voltage erwischt. Das schwanken die Werte anscheinend noch mehr als ich erwartet habe.
Q-Pat
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Mo, 10.10.11, 12:29

hab jetzt 5x 1KOhm und 1x 12KOhm, jetzt sieht das ganze wirklich anschaubar aus =) ist zwar noch kein FadeIn von 0% aber mir gefällt es so =)


kann man jetzt die HP LED schaltung als abgeschlossen bezeichnen?

kann ich jetzt einfach die Blauen und Weisen LEDs dazu klemmen?


(EDIT: hab es jetzt noch mit 2x 12KOhm probiert, sieht auch spitze aus, startet jetzt mit ca. 10% hellichkeit)
Borax
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Mo, 10.10.11, 12:54

kann man jetzt die HP LED schaltung als abgeschlossen bezeichnen?
Wenn Du mit dem Strom zufrieden bist (Wert am 1Ohm Widerstand), dann kannst Du Dich um die Blauen und Weisen LEDs kümmern.
Eingestelte Gesamtspannung: 14,69V
Ok. Für 4 blaue in Reihe wäre der theoretisch erforderliche Widerstand 95Ohm, also sollte das mit 100Ohm gut passen.
Für die weißen würde ich auch bei den 18Ohm bleiben, rein rechnerisch wären es zwar (für 70mA) nur 16Ohm, aber erstens glaube ich nicht an die 3.4V Flussspannung (eher weniger) und zweitens selbst wenn es 3.4V wären, schadet es den LEDs nicht, wenn sie etwas weniger Strom kriegen. Auf alle Fälle die Spannung am Widerstand nachmessen und den Strom ausrechnen!
Bei einem 18Ohm Widerstand wären 1V gleich 56mA (R=U/I) also wäre der 'Erwartungswert' für 70mA = 1.26V
Q-Pat
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Mo, 10.10.11, 13:08

OKay

dan gehts jetzt mal ans basteln und aufs löten der platine =)
Q-Pat
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Do, 13.10.11, 09:02

Soweit jetzt alles richtig?
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Borax
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Do, 13.10.11, 09:29

Nein. Der Mosfet ist (schon wieder :roll: ) völlig falsch.
Etwa so:
Fade_Mosfet_5.jpg
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Q-Pat
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Do, 13.10.11, 10:11

also so?

Edit: Ich glaube ich hab wo ich den mosfeet damals geändert habe vergessen das so zu speichern =(
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Borax
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Do, 13.10.11, 12:23

Ok.
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Fr, 14.10.11, 10:45

Hallo,

ich hätte noch eine kleine ergänzung. und zwar geht es jetzt um die blauen LED's könnte man diese ca. 5-10 sek. nachleuchten lassen?
als grundgedanke hatte ich das hier: http://www.pollin.de/shop/dt/NTA5OTgxOT ... _B233.html

Ich denke mal das der "Gold-Cap" dafür verantwortlich ist?

Ich hab ja 20 LEDs, jeweils 4 stück in Reihe.
Borax
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Fr, 14.10.11, 11:19

Prinzipiell schon machbar, aber Du brauchst dann schon mehrere Gold-Caps. Die meisten vertragen max. 5.5V. Also brauchst Du drei in Serie, dadurch drittelt sich deren Kapazität. Außerdem müsstest Du die blauen LEDs mit einer weiteren Diode von den andern LEDs entkoppeln (sonst würden auch die andern LEDs am Kondensator hängen). Mit 3 solchen:
http://www.pollin.de/shop/dt/NTc0OTg3OT ... d_Cap.html in Serie und einer 1N4004 Diode: http://www.pollin.de/shop/t/MDg3OTA5OTk ... ioden.html (oberste) müsste es gehen. Die Vorwiderstände müsstest Du vielleicht ein wenig reduzieren, weil von den 14.7V etwa 0.7V an der Diode hängen bleiben.
Q-Pat
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Sa, 06.07.13, 12:00

Hallo,

Ich möchte mein bestehendes Projekt erweitern.

Ich habe mir vor kurzen ein Arduino Uno gekauft zum experimentieren. Jetzt dachte ich mir darüber meine Lampensteuerung zu realisieren.

Die High Power LED's sollten durch das Arduino mittels PWM ausgang gedimmt werden. Der Code dazu ist mir bekannt (wie man einen PWM ausgang steuert)

Der PWM Ausgang des UNO's hat 0-5V. Die High Power Led's solten weiter über das 15V Netzteil versorg werden.
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Sa, 06.07.13, 16:39

Ich sehe das Problem nicht. Außer, dass der PWM-Ausgang 5V hat und nicht 0-5V. Wenn er 0-5V hätte, wäre es ein Analog-Ausgang und kein PWM :wink:

Ich würde mal sagen, du hast die Frage vergessen.
Q-Pat
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So, 07.07.13, 10:00

Was muss ich an der bestehenden schaltung ändern damit ich die HP LED's dimmen kannt über den PWM ausgang?
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So, 07.07.13, 18:01

Das ist recht einfach. Den 0.33Ohm Widerstand weglassen (Source des MOSFET direkt an Masse), und das Gate des Mosfet über einen 100Ohm Widerstand (es gehen auch 47Ohm oder 150 Ohm oder jeder Wert dazwischen) mit dem PWM Ausgang verbinden. Masse des Arduino mit der Masse der Schaltung verbinden. Die Spannung am Netzgerät anpassen (am 1Ohm Widerstand nachmessen, so dass es dort wieder 1-1.1V sind, wenn die PWM auf 100% ist).
Etwa so:
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PWM_Umbau1.png (5.05 KiB) 2611 mal betrachtet
Q-Pat
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So, 07.07.13, 18:09

werde es gleich ausprobieren =)
Q-Pat
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So, 07.07.13, 19:42

Ich bin grad etwas verwirrt

du sagst die Masse vom Arduino und der schaltung verbinden

Kannst du mir mal bitte erklären wo an dem Mosfet Ground, Source und Gate ist
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