LED anfang

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

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Q-Pat
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So, 07.07.13, 20:38

ist das dan so richtig?
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Beatbuzzer
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So, 07.07.13, 20:46

Q-Pat hat geschrieben: Kannst du mir mal bitte erklären wo an dem Mosfet Ground, Source und Gate ist
Da gibts kein Ground.
Anschlüsse sind von links nach rechts Gate, Drain, Source.

Und die Masse-Verbindung muss da hin, wo Borax "Gemeinsame Masse" hingeschrieben hat :wink:
Q-Pat
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So, 07.07.13, 22:30

Ist das oben jetzt so richtig? Die 5mm LED soll die Power LED's darstellen
Borax
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Mo, 08.07.13, 07:23

Ich sehe keine Masse Verbindung vom Arduino zum Steckbrett... Da sehe ich nur eine Leitung (PWM-Widerstand-Gate). Ansonsten scheint es zu passen.
Q-Pat
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Mo, 08.07.13, 07:39

das ist das was ich nicht verstehe ... GND vom arduino wohin? das sollte ja ned die 15V abkriegen
Borax
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Mo, 08.07.13, 09:48

Der Arduino kriegt doch auch von irgendwoher Strom. Sei es, das er aus den 15V vom LED-Netzteil über eine eigene Spannungsregelung 'seine' 5V Versorgung bekommt, oder über ein eigenes Netzteil oder über USB oder auch über eine Batterie. Ist auch egal. An dieser Stromversorgung (vom Arduino-Board) gibt es auch einen Plus-Pol und einen Minus-Pol. Und genau den Minus-Pol dieser Stromversorgung (= Masse des Arduino-Boards) sollst Du mit dem Minus-Pol der Schaltung auf dem Steckbrett verbinden (= Masse der LED-Stromversorgung). Wie soll der Arduino vom Minus-Pol (=0V) denn die 15V abkriegen? Außer Du verwechselst Plus und Minus... aber das solltest Du ja wohl vermeiden können ;)
Q-Pat
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Mo, 08.07.13, 14:04

also einfach GND vom arduino an das Netzteil — ?
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Beatbuzzer
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Mo, 08.07.13, 14:16

Ja
Q-Pat
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Mo, 08.07.13, 21:03

Hallo

hab die ganze schaltung jetzt probiert.

Das ende vom Lied ist das mein Arduino jetzt nicht mehr funktioniert (auch nachdem alles abgesteckt wurde!)
Borax
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Mo, 08.07.13, 22:29

Dann war GND vom arduino wohl nicht 0V, sondern irgendein Potential >5V relativ zu GND des LED-Netzteils. Woher bekommt denn der arduino seinen Strom?
Q-Pat
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Mo, 08.07.13, 22:48

GND ist eigentlich schon 0V, in versuchsschaltungen lag da auch immer das - drauf.


Das Arduino wird durch den PC (serielle schnitstelle, USB-Port 2.0) mit Strom und Daten versorg. Das Arduino hatte 4,8V bekommen

Arduino Uno => http://arduino.cc/en/uploads/Main/Ardui ... ematic.pdf
Borax
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Mo, 08.07.13, 22:58

Das Arduino wird durch den PC (serielle schnitstelle, USB-Port 2.0) mit Strom und Daten versorgt
Möglicherweise liegt hier das Problem. Ich hab auch schon mal ein 'fettes' Potential (>20V) zwischen einem PC und einem Oszi festgestellt... Keine Ahnung wo das herkam. PCs sind normalerweise geerdet. Trotzdem (oder ggf. gerade deswegen) ist das GND Potential eines USB Anschlusses nicht unbedingt 'potentialfrei'... Idealerweise sollte alles an einem Netzteil hängen (Arduino und LEDs) damit ein gemeinsames GND Potential sichergestellt ist.
Q-Pat
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Mo, 08.07.13, 23:22

ohje

das heißt ich müste das Arduino Programmieren -> USB Abstecken -> Externer Strom Arduino Anstecken und dan solte das Problemm nicht mehr auftreten?

oder gibts da eine Schutzschaltung die man dazwischen bauen kann/solte eig. muss?

Hätte dan aber eig. nicht noch mein USB Hub puff machen müssen?
Borax
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Di, 09.07.13, 08:41

Eigentlich sollte GND also 0V auch überall 0V sein. Oder allenfalls sehr hochohmige (und daher unkritische) Potentialunterschiede. Sprich wenn Du nicht irgendwo doch einen Fehler gemacht hast, hätte eigentlich nichts passieren dürfen.
Hätte dan aber eig. nicht noch mein USB Hub puff machen müssen?
Nein. Nicht unbedingt. Wie gesagt, momentan wissen wir den Potentialunterschied nicht (Du kannst ja mal ein Messgerät im 20V Bereich zwischen arduino GND und Led-Netzteil-GND halten). Wenn dieser Potentialunterschied nicht besonders groß ist, kann es halt den Arduino 'erwischen' aber den USB-Hub nicht. Klar kann man eine Schutzschaltung dazwischen setzen. Wenn man es mit zwei unterschiedlichen Potentialen zu tun hat, kann man die mit einem Optokoppler galvanisch trennen. Sollte aber wie gesagt eigentlich nicht nötig sein.
das heißt ich müste das Arduino Programmieren -> USB Abstecken -> Externer Strom Arduino Anstecken und dan solte das Problemm nicht mehr auftreten?
Wenn 'Externer Strom Arduino' das gleiche Masse Potential hat wie das LED-Netzteil dann ja. Ansonsten ist es das gleiche Problem in grün...
Q-Pat
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Di, 09.07.13, 17:05

habs jetzt mal zwischen GND und - Netzteil gemessen

0,02 manchmal 0,04V aber nur ganz kurz am anfang wen ich mit den messspitzen hingehe.

Wen ich nach der Fehlermeldung suche den der Arduino mir ausgibt, alles was ich versuchen kann mache bleibt wen ich das richtig verstehen nurnoch übrig das der bootloader kaputt ist

"avrdude: stk500_getsync(): not in sync: resp=0x00"

event. kenn sich hier ja jemand aus
Borax
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Di, 09.07.13, 22:15

Bei weniger als 0.1V kann das nicht der Grund für den 'arduino-tod' sein. Leider kann ich Dir da nicht wirklich weiter helfen. Ich programmiere meine AVR Chips 'low level' (ohne arduino--peripherie).
Q-Pat
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Di, 09.07.13, 22:55

Okay, kein problemm ... ich überleg gerade eh ob ich nochmal ein arduino kaufe, ist es schwer den code auf nen Atmel drauf zu bekommen das zB. eine LED Blinkt?

Was braucht man den für die Grundschaltung?

- Atmega8
-> http://www.reichelt.de/Atmel-ATMega-AVR ... A+8-16+DIP

- Quarz
-> wieviel Mhz? wovon hängt das ab?

- 10-k-Widerstand
-> http://www.reichelt.de/1-4W-5-10-k-Ohm- ... 1%2F4W+10K

- 6pin Stecker
-> http://www.reichelt.de/Pfosten-Wannenst ... tnr=WSL+6G

- Programmer
-> http://www.reichelt.de/Programmer-Entwi ... EX+USB+ISP

- Kondensator
-> http://www.reichelt.de/Wima-MKS-2/MKS-2 ... MKS-2+100N
oder
-> http://www.reichelt.de/Subminiatur-Elko ... 00%2F16RAD

und dan bräuchte ich ja noch die 5V, also wieder einen Mosfet?


kann man das ganze dan in C Programmieren, finde ich sehr ähnlich zu PHP (kenntnisse vorhanden) =)
gibt es hier Freeware?


@Borax
Danke für deine Hilfe und Unterstützung :idea:
Q-Pat
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Di, 09.07.13, 23:11

Hab mir grad nochmal gedanken gemacht

Hängt der Quarz von der Geschwindichkeit des AVR's ab?
Atmega8 Geschwindigkeit: 20 MHz
also dieser hier?

-> http://www.reichelt.de/Quarze/20-0000-H ... 00-HC49U-S

und könnte man das als Spannungsregler nehmen oder gibts was besseres?

-> http://www.reichelt.de/ICs-TLC-TSA-/TS- ... TS+7805+CZ
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Achim H
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Mi, 10.07.13, 09:48

Hängt der Quarz von der Geschwindichkeit des AVR's ab?
Nein, umgekehrt. Der Quarz ist die Zeitbasis.

Aber 20 MHz ist wohl falsch.
Laut Datenblatt bei Reichelt darf der Atmega8 mit Frequenzen bis max. 16 MHz gespeist werden.
und könnte man das als Spannungsregler nehmen oder gibts was besseres?
Laut Datenblatt darf die Betriebsspannung zwischen 4,5 und 5,5V betragen.
Das einfachste wäre entsprechend einen 5V Spannungsregler vorzuschalten.

Ich glaube aber nicht, dass das unbedingt ein 1 Ampere Typ sein muss. So hoch ist die Stromaufnahme nicht.
Wahrscheinlich reicht auch einer mit 500mA (78M05) oder 100mA (78L05).

Ein- und Ausgang des Spannungsregler mit Kondensatoren abblocken.
Ein 100n Kondensator für den AVR.
Borax
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Mi, 10.07.13, 11:34

ist es schwer den code auf nen Atmel drauf zu bekommen das zB. eine LED Blinkt?
Nein. Überhaupt nicht. Mit Win-AVR + AVR-Studio ist das IMHO auch nicht viel schwieriger als mit arduino. Nur die nötigen Kabel vom Programmieradapter mit den richtigen PINs des AVR-Chips auf dem Steckbrett verbinden, das war's eigentlich schon.
kann man das ganze dann in C Programmieren
Ja. Schau mal hier: http://www.mikrocontroller.net/articles ... C-Tutorial
Wegen Quarz... Den brauchst Du nur, wenn Du entweder einen sehr hohen Takt (=hohe Geschwindigkeit) brauchst, oder sehr genaue Zeiten (z.B. für eine Uhr o.ä.). Für alles andere reicht der interne Timer (geht bis 8MHz) locker aus. Um eine LED blinken zu lassen, oder LEDs per PWM o.ä. zu steuern reicht ein Takt von 1 MHz auch. Wenn Du (warum auch immer) 20MHz brauchst (oder z.B. 6 Hardware-PWM Kanäle) dann nimm einen AtMega88 (ist die neuere Version): http://www.reichelt.de/Atmel-ATMega-AVR ... CLE=121833; Der läuft z.B. auch schon mit 2V ist also auch Batterie geeignet. Wegen Spannungsversorgung... Für die meisten Fälle reicht (wie Achim schon sagte) ein kleinerer Regler (78L05) auch. Wenn aber auch noch (viele) LEDs, Relais... an die 5V Versorgung angeschlossen werden sollen, dann besser den stärkeren. Die Grundausstattung passt. Ein Steckbrett hast Du ja schon. Was Du noch brauchst, ist das AVR-Studio 4.18 (die neueren Versionen passen nicht zum Diamex-Adapter!) Kannst Du hier downloaden http://www.atmel.com/tools/STUDIOARCHIVE.aspx (nach kostenloser Anmeldung)
Q-Pat
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Mi, 10.07.13, 19:08

Gibt es dan einen besseren Programmer bzw. einen der auch die neueste version unterstützt? könnt ihr was empfehlen?


Würde das ganze gerne mit quarz probieren weil ich auch mal versuchen möchte eine funkuhr mit einzubauen. Was brauch ich den da für ein teil?

Quarz:
http://www.reichelt.de/Quarze/16-0000-H ... 00-HC49U-S

Das mit dem Spannungswandler würde funktionieren das ich aus den 15V die 5V für den Atmel bekomme? solte man dan eher an den Max. oder Mind. wert gehen des Atmega's?
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Do, 11.07.13, 08:22

Gibt es dan einen besseren Programmer bzw. einen der auch die neueste version unterstützt? könnt ihr was empfehlen?
Ein Programmer der eigentlich alle AVRs unterstützt ist der DIAMEX-ALL-AVR. Kostet 31.5€: http://www.reichelt.de/Programmer-Entwi ... CLE=110345 Wobei auch der kleinere für die 'Standard-AVRs' reicht (der ATMega88 ist voll kompatibel zum ATMega8). Was mit dem 'kleinen' Programmer nicht geht sind die neuen XMEGA Prozessoren.
Würde das ganze gerne mit quarz probieren weil ich auch mal versuchen möchte eine funkuhr mit einzubauen.
Das widerspricht sich jetzt ein wenig... Wenn Du ein Funkuhr-Modul anschließt, dann braucht ja der Chip selbst keine präzise Zeitbasis. Das Funkuhr-Modul liefert ja dann die genaue Uhrzeit. Wenn Du dagegen mit dem AVR eine Art 'Quarzuhr' aufbauen willst (also ohne externen Zeitgeber), dann ist natürlich ein Quarz nötig. Man kann so (mit Quarzkorrektur per Software) locker auf eine 'Ganggenauigkeit' von etwa einer Sekunde Abweichung pro Woche kommen... Das ist weniger als eine Minute pro Jahr. Der Quarz würde passen. Du brauchst dann noch 2 Stützkondensatoren mit 18pF: http://www.reichelt.de/Scheiben/KERKO-1 ... TICLE=9274
Das mit dem Spannungswandler würde funktionieren das ich aus den 15V die 5V für den Atmel bekomme?
Ja.
solte man dan eher an den Max. oder Mind. wert gehen des Atmega's?
Einfach genau 5V (das macht der Regler schon richtig). Nur wenn man einen AVR mit Batterien/Akkus betreiben will, dann eher eine möglichst kleine Spannung, weil das auch weniger Stromverbrauch bedeutet.
Q-Pat
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Sa, 13.07.13, 18:49

okay alles klar so weit


- was brauche ich eig. um die Raumhellichkeit zu messen?
- kannst du einschieberegister von reichelt empfehlen? (wird zur späteren erweiterung benötigt)
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Mr Fix-it
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Sa, 13.07.13, 21:13

Zum messen der Beleuchtungsdichte kannst Du ein Luxmeter verwenden wie dieses hier:
http://www.amazon.de/iClever®-Lichtmess ... s=Luxmeter
Hochwertige Messungen sind damit nicht unbedingt möglich, aber so genau muss es ja für den "Hausgebrauch" nicht sein.
Borax
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Sa, 13.07.13, 21:55

Das iClever Luxmeter ist ok (hab ich auch). Schieberegister bei Reichelt:
http://www.reichelt.de/ICs-74HC-DIL/74H ... r=74HC+595
Besser wäre vielleicht das Original von Fairchild (siehe auch diesen Beitrag von Beatbuzzer: viewtopic.php?f=35&t=14820&hilit=schieberegister ). Ist aber nicht sicher, dass der Chip von ST MICROELECTRONICS wirklich 'schlechter' ist.
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