Welchen Widerstand bei einem NT unterhalb der Voltzahl

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

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malerlein
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So, 16.06.13, 23:23

Hallo Forum ,
Ich habe eine Frage wegen Widerstände. Ich weis man soll wenn man LED`s in Reihe oder Parallel mit einem NT bestromt ein Widerstand verwenden. Jetzt habe ich aber einmal eine Frage und zwar ich verbaue 5 LED`s Weiß 350 mA als Küchenschrank Unterleuchte. wenn ich mein NT anschließe welches 15V hat sind die LED`s an und vom Licht ausreichend. Aber das NT mit 15V liegt doch unterhalb des Stroms was die 5 LED`s verbrauchen, muss ich da auch noch ein Widerstand einsetzen oder ginge das so. es kommt mir nicht auf den Widerstand an, aber ich denke einmal der muss ja dann nichts vernichten da ich mit der Bestomung doch sowieso unter den Voltzahlen der LED`s liege.
l.G. Jürgen

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Mr Fix-it
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Mo, 17.06.13, 05:14

das geht so, zumindest wenn ich Dich richtig verstanden habe und das SNT bezüglich Spannung unterhalb der Flussspannung der LEDs bleibt.
Aufgrund der Reihenschaltung werden die Flussspannungen der LEDs addiert, welchen Wert erhältst Du dann?

Ich der Abstand bis zur festen Ausgangsspannung von 15V Deines SNTs ausreichend groß, sollte es klappen, bedenken musst Du:
Mit steigender Temperatur der LEDs sinkt auch die Durchlassspannungen (Flussspannung) der LEDs, bei der 350 mA fließen, deshalb sollte der Abstand zwischen der Summe der Flussspannungen aller LEDs und der Ausgangsspannung des SNTs ausreichend groß sein.
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Beatbuzzer
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Mo, 17.06.13, 08:01

malerlein hat geschrieben:es kommt mir nicht auf den Widerstand an, aber ich denke einmal der muss ja dann nichts vernichten da ich mit der Bestomung doch sowieso unter den Voltzahlen der LED`s liege.
Woher weißt du das? Hast du deine LEDs vermessen? Aktuelle Power-LEDs liegen bei 350mA nicht selten unter 3V Flussspannung. Erst recht, wenn es noch warm wird.
Und das NT kann z.B. auch 15,3V geben, auch wenn 15V draufsteht. Alles sehr empfindliche Abweichungen, wenn man ohne Stromregelung arbeitet.
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stoske
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Mo, 17.06.13, 08:24

Ohne nähere Angaben zu den LED, dem Netzteil und vor allem der Verschaltung,
ist gar keine sinnvolle Aussage möglich.
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malerlein
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Mo, 17.06.13, 11:28

LED 1W 350 mA, Stabiles NT 15V, Verschaltung in Reihe.




Danke Mr Fix-it das ist bisher die verständnisvollste Antwort aus 2 Foren
malerlein hat geschrieben:Ich der Abstand bis zur festen Ausgangsspannung von 15V Deines SNTs ausreichend groß, sollte es klappen, bedenken musst Du:
Mit steigender Temperatur der LEDs sinkt auch die Durchlassspannungen (Flussspannung) der LEDs, bei der 350 mA fließen, deshalb sollte der Abstand zwischen der Summe der Flussspannungen aller LEDs und der Ausgangsspannung des SNTs ausreichend groß sein.
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R.Kränzler
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Mo, 17.06.13, 11:45

1-Watt-LED ist nur eine grobe Klassifizierung, entscheidend ist die Vorwärtsspannung und die kann je nach LED enorm vom typischen Wert abweichen, hier z.B. aus dem Datenblatt der Seoul P4:
data-P4.jpg
data-P4.jpg (25.37 KiB) 1750 mal betrachtet
Da hilft nur, die Vorwärtsspannung zu messen. Am allerbesten ist aber immer, die LEDs mit Strombegrenzung zu betreiben.
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stoske
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Mo, 17.06.13, 11:47

Der Strom stellt sich je nach Spannung von selbst ein. Niemand hier weiß, ob dies bei der
verwendeten LED bei 2.8V oder 3.5V oder sonst wo passiert. Sind hier drei LED in Reihe,
dann sind die LED bei geratenen 5 V schön hell aber überbestromt. Bei vier in Reihe wären
es 3.75 V was passen, oder auch zuviel sein könnte. Bei 5 in Reihe hätten wir 3 V, was
genauso gut sein könnte. Das Netzteil kann 15, aber auch 15.5 V liefern. Genauso gut
kann es unter Last auf 14.5 einbrechen. Deshalb nimmt man eine KSQ, damit der Strom
unabhängig von der Spannung stimmt. Oder man misst(!) den Strom um die Spannung
richtig einzustellen, und um den Widerstand zu berechnen(!). Dazu nimmt man eigentlich
das Datenblatt der LED, damit man die nominale Spannung überhaupt kennt. Danach(!)
wählt man die Schaltung die am besten passt. Was schon gemacht wurde, geht eigentlich
nur, wenn die Fragen beantwortet sind, die hier erst gestellt werden.

> Danke Mr Fix-it das ist bisher die verständnisvollste Antwort aus 2 Foren
> Ist der Abstand bis zur festen Ausgangsspannung von 15V Deines SNTs ausreichend groß...

Wie groß ist der Abstand denn? Und welcher Strom fliesst tatsächlich?
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malerlein
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Mo, 17.06.13, 12:53

Danke für Eure Antworten, aber ich bleibe bei einer KSQ für die LED. Es sind ja viele verständliche Antworten dabei für den Normalfall, nur was ich meinte , da schreiben wir alle wahrscheinlich an einander vorbei.

Beispiels - Berechnung bei 3,2V bis 3,5V a LED 5x 3.5V = 17,5V Vorwärtsspannung laut Datenblatt. Wenn ich jetzt ein stabiles NT mit 15V dran hänge und die LED Leuchten , also bringen genügend Licht, wozu ist der Widerstand dann noch Nötig und wie soll ich den berechnen da ich ja keine Summe habe die ich durch die 350 OHM teilen kann um den Widerstand zu berechnen.Der Widerstandsrechner von Lumitronic zeigt mir nichts an. Ich verstehe es nicht. Gut mir schrieb einer wegen Stromspitzen , das verstehe ich ja noch aber könne denn Stromspitzen bei eine stabilen NT von 2,5V oder höher entstehen? Wenn nicht dann liege ich ja immer mit der Vorwärtsspannung unter der Spannung der LED`S. Es geht mir nicht um den Widerstand oder einer KSQ , da habe ich mir letztens noch ein ganzes Sortiment gekauft und eine KSQ für die LED`s noch keine 4€ kostet, es geht mir lediglich darum es zu begreifen. Meine Logik sagt mir einfach wo nichts ist kann ich auch nichts abbauen. Liege ich da richtig oder denke ich Falsch. Nicht Böse sein wegen der Fragen , aber wenn ich nicht frage woher soll ich es dann erfahren.
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Mo, 17.06.13, 13:08

Keiner ist Dir böse.
Problem (ist eigentlich hier hinreichend oft erklärt worden...):
Beispiels - Berechnung bei 3,2V bis 3,5V a LED
... vmtl. bei 350mA. Das sind nur die sogenannten typischen Werte. Es kann passieren, dass die LEDs (vor allem wenn sie warm sind) schon bei 3V die 350mA 'ziehen'. Wen jetzt das SNT (auch das hat bestimmt 5% Toleranz) eben nicht genau 15V, sondern 15.5V hat, ist es schon ein wenig viel für die LEDs.
Das einzige was wir Dir hier alle sagen wollen: Du kannst das so anschließen (ohne Widerstand), aber eigentlich nur, wenn Du selbst nachgemessen hast, welche Spannung das SNT hat und welchen Strom die LEDs (bei genau der Spannung die Du am SNT gemessen hast) wirklich ziehen (und zwar warm!). Hierzu die LEDs (oder auch nur eine) zunächst mal mit einem bekannten Widerstand (der auf alle Fälle zu groß sein sollte) betreiben, und die Spannung am Widerstand messen (daraus kann man den genauen Strom berechnen) und die Spannung an der LED messen. Dann hast Du beide Werte und kannst sicher sein, dass alles passt. Den Widerstand dann langsam so verringern (dafür hast Du doch ein Sortiment ;) ), bis die Spannung an der LED genau den Wert von der Spannung des SNTs / 5 entspricht (bei 5 LEDs in Serie), vorausgesetzt der Strom wird dabei nicht zu hoch.
Wahrscheinlich landest Du dann nur bei einem Strom von ca. 100mA, aber sicher sein kann man eben nur, wenn man das auch nachgemessen hat.
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R.Kränzler
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Mo, 17.06.13, 13:40

Hallo Malerlein, lieber Jürgen,
ich glaube wir liefern Dir hier Infos, die Du nicht verstehst, weil das Basiswissen bei Dir nicht in ausreichendem Maß vorhanden ist.
LEDs werden über den Strom betrieben, den man mit einem Vorwiderstand (Low- und Midpower) oder einer Konstantstromquelle bzw. KSQ (Highpower) begrenzt.
Lies Dir doch mal die folgenden Beiträge durch:

Reihen- und Parallelschaltung von LEDs:
viewtopic.php?f=34&t=5556

Betrieb von HighPower LEDs:
viewtopic.php?f=34&t=15765
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malerlein
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Mo, 17.06.13, 14:06

OK Beitrag gelesen und Verstanden, ich mus mich nur noch mit meiner Logik auseinander setzen. Und R.Kränzler ich bin Malermeister und arbeite mich mal erst an das Basiswissen heran, aber aus diesem Grund stelle ich hier die Fragen. Mit der passenden KSQ ist das ja auch alles kein Problem. Aber keine Angst es werden noch mehr solche Dummen Fragen kommen, ich bin Ausdauernd. :lol:


l.G.Jürgen
t_schulz
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Mo, 17.06.13, 15:06

Hi,

wer Fragen stellt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, Antworten zu bekommen.

Also immer los! Dafür ist das Forum da. :D

Gruß
Thomas
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R.Kränzler
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Mo, 17.06.13, 15:10

Es war absolut nicht bös gemeint, jeder hat die Chance dazuzulernen.
Und: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Wir bemühen uns hier, möglichst keine dummen Antworten zu geben, oft sind die Antworten aber etwas zu fachlich für Anfänger, deshalb mein Einwand.
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malerlein
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Mo, 17.06.13, 17:40

Dann stelle ich zu der Unterschrank Leuchte noch eine Frage: und zwar habe ich es jetzt so gemacht das ich 2 Reihen verdratet habe mit Widerstand, geht auch super. Nur ich meine einmal gelesen zu haben das man die LED nach den NT nicht schalten sollte sondern vor dem NT, Aber mein NT ist ein Stecker NT also ich habe vor dem NT kein Kabel was ich unter brechen kann, sollte ich mir lieber ein anderes NT holen oder gibt es eine andere Möglichkeit.


l.G.Jürgen
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Beatbuzzer
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Mo, 17.06.13, 18:12

malerlein hat geschrieben:Nur ich meine einmal gelesen zu haben das man die LED nach den NT nicht schalten sollte sondern vor dem NT, ...
Das bezieht sich in erster Linie auf Konstantstromquellen. Dein Netzteil ist aber eine Konstantspannungsquelle, dort kann man auch sekundär (auf LED-Seite) schalten.
Einziger Nachteil ist, dass das Netzteil ständig am Netz hängt. Damit das egal ist, sollte es ein ecoFriendly Netzteil sein, oder aber eines mit ähnlich niedrigem Energiebedarf ohne Last. Auf keinen Fall so ein altes, schweres mit Eisenkern-Trafo!
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malerlein
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Mo, 17.06.13, 18:19

Danke für die schnelle Antwort, Das NT ist ein ganz leichtes NT von einem Router mit 12 V 1,5A

l.G.Jürgen
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R.Kränzler
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Di, 18.06.13, 09:00

Ich habe da bei mir einfach so eine schaltbare Steckdose eingesetzt:
http://www.pollin.de/shop/dt/MzQ5ODQ1OT ... alter.html
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Di, 18.06.13, 09:39

Ja das ist eine super Idee, Danke

l.G.Jürgen
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