Pflanzkübel Bewässerung

Fragen zu Schaltungen, Elektronik, Elektrik usw.

Moderator: T.Hoffmann

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invaider
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Mo, 20.08.07, 19:59

Hi Zusammen,

ich weiß es hat nicht viel mit LED's zu tun, aber meine Mutter will in nem Pflanzkübel so nen Wasserstandsanzeiger. Es sind 2 übereinander gestapelte Töpfe sind und in dem unteren soll ein Wasserreservoir drin sein und oben rein kommt die Pflanze. Das Problem ist nun das es nun keinen solchen Wasserstandanzeiger in der größe gibt, daher bin ich auf die Idee gekommen die mit ner kleinen Schaltung zu machen die dann 3 Stati hat ( Leer, Halb voll/leer und voll) und das man auf einen Knopf drückt um den Status zu sehen. Wie würdet ihr so was lösen? Ich hab vor einigen Jahren mal nen Durchgangprüfer gebaut und dachte ich nehm die schaltung und nehme die 3 mal. hab leider keinen Schaltpan hierfür, aber die schaltung sieht etwa so aus

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|----|-------------|
|    |   |         | 
|   LED  Summer    |
|    |   |           Messleitung
|    R   |         |
|    |----         |
|    |             |
+    Transistor----- 
9V   |
|    |
------
Die Messleitung sind einfach 2 Kroko-Klemmen. und den Summer würde ich zu dem Leeren reservoir dazubauen als zusätzliches signal.
Sollte doch so klappen oder was meint ihr?
Habt ihr einfachere Schaltungen?

mfg

Invaider
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Sailor
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Mo, 20.08.07, 20:08

Mach es mit einer Batterie oder einem Netzteil, einem Taster, drei Widerständen und drei LED´s.

Ein Minus-Stab bis zum Grund und drei verschieden lange Stäbe für den Wasserstand und fertig.

Alle LED´s an: voll
Alle LED´s aus: leer

So habe ich das an den Wassertanks gelöst - seit dem geht keine Elektronik mehr kaputt.

Und schon sind wir wieder bei LED´s! :wink:
luckylu1
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Mo, 20.08.07, 20:17

würde gehen, wegen der korrosionsgefahr empfehle ich edelstahlstäbe.
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Mauz
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Mo, 20.08.07, 21:25

luckylu1 hat geschrieben:würde gehen, wegen der Korrosionsgefahr empfehle ich Edelstahlstäbe.
Naja, ich denke nicht, das die Pflanzen das so toll finden, wenn sie die ganze Zeit unter Strom gesetzt werden...
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Sailor
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Mo, 20.08.07, 21:31

Mauz hat geschrieben: Naja, ich denke nicht, das die Pflanzen das so toll finden, wenn sie die ganze Zeit unter Strom gesetzt werden...
Das hat ja auch keiner geschrieben, dafür habe ich den Taster vorgesehen -> solange der gedrückt wird, fließt Strom und die Anzeige leuchtet, zumindest solange noch Wasser im Behälter ist. :wink:
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jm2_de
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Mo, 20.08.07, 21:56

Das funktioniert sowieso nicht, denn auch leicht feuchte Erde leitet Strom.
Den genauen "Wasserstand" kann man also so nicht messen, dafür bräuchte man
schon einen vernünftigen Feuchtigkeitssensor.
Wäre das alles so einfach würde es ja von dieversen Herstellern schon sowas geben.

Es wäre einfacher das Gewicht des Kübels zu messen.
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Sailor
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Mo, 20.08.07, 22:00

Die Frage ging um den Wasserstand in einem Reservoir. Du beschreibst ein anderes Problem, danach hat aber invaider nicht gefragt!
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Mo, 20.08.07, 22:12

Sailor hat geschrieben:Die Frage ging um den Wasserstand in einem Reservoir. Du beschreibst ein anderes Problem, danach hat aber invaider nicht gefragt!
Na dann braucht er doch nur ein dünnes Rohr, drei reedkontakte, drei Magneten und drei Schwimmer.
Dazu die drei LEDs, Batterien und ein paar Kleinteile.
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Sailor
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Mo, 20.08.07, 22:20

4 Stäbe, 3 LED´s, 3 Widerstände, Batterie und Taster ist aber einfacher - nix mit hakelnder Mechanik.

Damit hat er dann

Voll - drei LED´s
2/3 - zwei LED´s
1/3 - eine LED
Leer - keine LED

und wenn er will, kann er mit einer weiteren Kombination in Viertel-Stufen arbeiten.
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Mo, 20.08.07, 23:14

Sailor hat geschrieben:4 Stäbe, 3 LED´s, 3 Widerstände, Batterie und Taster ist aber einfacher - nix mit hakelnder Mechanik.

Damit hat er dann

Voll - drei LED´s
2/3 - zwei LED´s
1/3 - eine LED
Leer - keine LED

und wenn er will, kann er mit einer weiteren Kombination in Viertel-Stufen arbeiten.
Dann braucht er aber ganz sicher ein Netzteil, denn Akkus oder Batterien kommen nicht in Frage,
das würde nicht lange genug leuchten.
Und extra für einen Pflanzenkübel ein Netzteil benutzen ... lohnt sich nicht wirklich (?).

Meistens reden wie hier ewig über ein Problem und kommen dann zu einer super Lösung,
nur das dann rauskommt das diese Lösung im jeweiligen Fall praktisch garnicht anwendbar ist.
Bei den 9V die bei der Spannungsquelle angegeben sind, bin ich mir jetzt schon sicher das er
einen 9V Block benutzen möchte, also wird am Ende eine Low-Current Schaltung mit einem möglichst
geringen standby Strom das Ziel werden - das wäre ja nicht das erste mal das die richtige Lösung
nicht unserer entspricht :roll:
Der Summer wird ni der Praxis auch nicht überleben, sobald der mal Nachts losgeht wird er sicher
sehr schnell ausgebaut.
Da empfehle ich eine elektromechanische Lösung, die summt nicht und braucht nach dem auslösen
keinen Strom mehr.


@invader
Netzteil oder Batterien ?
Und muss der Summer sein, oder nicht ?
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Fightclub
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Mo, 20.08.07, 23:27

wie wärs wenn nur eine rote led angeht, sobald der Füllstand 1/3 oder 1/4 der höhe erreicht, hätte den effekt dass bei vollem Reservoir nur geringe ströme durch die schaltung fließen und dann wirklich nur wenns nötig ist die 20mA für die LED fließen
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Sailor
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Di, 21.08.07, 07:29

Ich verstehe jetzt die Diskussion nicht. Oben habe ich geschrieben, dass ich solche Fühler seit mehr als 2 Jahren ohne Probleme einsetze. Ein Fühler ist in einem Edelstahltank und der andere in einem Kunststofftank.

Meine Anlage läuft mit 4 Fühlern + Massefühler. 5 LED´s (eine rote und 4 grüne) zeigen bei Tastendruck den Zustand an von leer bis voll in 1/4-Schritten.

Rechne doch mal aus, wie lange die Batterie hält, wenn er bei täglicher Kontrolle (lange) 5 Sekunden den Taster betätigt und jeweils 3 LED´s leuchten!

Die Schaltung habe ich eingebaut, weil zwei andere, für diesen Einsatzzweck professionell konstruierte (also fertig gekaufte), jährlich mehr Zeit in der Wartung kosteten, als der komplette Umbau. Seitdem mache ich nur noch den Tank sauber, an der "Messtechnik" ist nichts mehr zu tun. Sie funktioniert einfach und zuverlässig.

Achso: An den Stäben aus Edelstahl-Schweissdraht (V4A)habe ich kleine Kunststoffkugeln, damit diese nicht zusammenkommen. Heute würde ich einen Steg einbauen (z.B. ein Stück aus den Halterungen für die Dremel-Tools), weils es einfacher ist.

Edit:
Bei Verwendung dieser LED´s kann auch mit zwei 2 Zellen (Akku oder Batterie) gearbeitet werden. Die halten dann noch länger ...
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Cyberhofi
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Warum ignoriert hier außer Sailor jeder den Taster?

Drücken = Messen - Es fließt Strom
Nicht Drücken = Nicht Messen - Es fließt auch kein Strom

Kein unnötiger Energieverbrauch, keine Netzteile, keine langen Leitungen, keine Mechanik, warum soll das so schlecht sein?
lediger
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Di, 21.08.07, 16:32

Cyberhofi hat geschrieben:Warum ignoriert hier außer Sailor jeder den Taster?

Drücken = Messen - Es fließt Strom
Nicht Drücken = Nicht Messen - Es fließt auch kein Strom

Kein unnötiger Energieverbrauch, keine Netzteile, keine langen Leitungen, keine Mechanik, warum soll das so schlecht sein?
Wahrscheinlich ist das zu einfach :?
invaider
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Di, 21.08.07, 17:23

Hallo Zusammen,

also ich muss schon schmunzeln wie ihr hier fleißig diskutiert ^^ ( aber bitte net mit den köpfen aneinander geraten)
Um es vorwegzunehmen ein Netzteil ist keine 20 cm von dem Reservoir vorhanden und da hätte ich auch den Strom abgezwackt. Daher ist das Thema Verfügbarkeit von Strom schon mal abgehakt. Mir ist es eigentlich nur um folgendes gegangen:
reicht es wenn ich die Kontakte in das Wasser tu um genügend strom durchfließen zu lassen um die LED zum leuchten zu bringen, oder muss ich eine Schaltung davor bauen die einfach "empfindlicher" ist.
noch eine Frage zu den Edelstahl Stangen, es würden doch auch 4 kleine Edelstahl-Stückchen reichen, die ich einfach an der wand fest kleb oder?

mfg Invaider
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Di, 21.08.07, 17:35

lediger hat geschrieben: Wahrscheinlich ist das zu einfach :?
Ja, das ist viel zu einfach.
Desshalb schreibt luckylu auch nichts dazu,
der kann auf so einem niedrigen niveau schon garnicht mehr denken :mrgreen:

@invaider (schreibt man übrigens invader, ohne i)
Je nachdem welchen Leitwert das Wasser hat wäre es nicht schlecht einen Darlingtontransistor
zu benutzen damit die LED nicht auf einfmal mit halber Helligkeit leuchtet.
Gleichstrom durch Wasser erzeugt eine Elektrolyse, die Teilt Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff,
daher sollte der Strom über die Kontakte möglichst niedrig sein.
(auch wenn nicht sooo viel Wasser getrennt wird)
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Sailor
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Di, 21.08.07, 17:38

Das mit den Edelstahl-Stückchen geht nicht so gut. Es hat den Nachteil, dass Du mit den Kupfer-Zuleitungen und dem Edelstahl zwei Materialien ins Wasser bringst und damit eine Batterie baust. Dann musst Du absolut sicherstellen, dass kein Wasser an diese Verbindung kommt (z.B. mit Silikon). Von daher sind die Stangen schon besser. Vielleicht findest Du einen Karosseriebauer oder Schlosser, der dir etwas Edelstahl-Schweissdraht abgibt oder zur Not auch verkauft.


Den Widerstand für die LED´s rechnest Du ganz normal aus - so als wäre das Wasser ein Stück der Kupferleitung.
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invaider hat geschrieben: Um es vorwegzunehmen ein Netzteil ist keine 20 cm von dem Reservoir vorhanden und da hätte ich auch den Strom abgezwackt. Daher ist das Thema Verfügbarkeit von Strom schon mal abgehakt.
Ich würde die Schaltng dennoch nicht dauerhaft laufen lassen, zum einen ist es unnötiger Stromverbrauch und zum anderen bestimmt auch nicht so gut für die Pflanzen, denke ich. Die Elektrolyse wird sich in einem sehr geringen Maße bewegen, dennoch kann man sie ja unterbinden...
Also würde eich den Taster trotzdem einbauen
luckylu1
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Mi, 22.08.07, 09:22

ok, wenn es denn sein muss^^

die schaltung zieht im ruhezustand 6µA, wem das noch zuviel ist, wegen der elektrolyse, der kann den widerstand an der basis ja auf 10Mohm vergrössern, bei mindestens 30000facher verstärkung reicht das immer noch locker für einen kolektorstrom von 10mA. die batterien halten sicher ein paar jahre. das einzige problem ist die nötige isolierung der elektroden.
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und noch viel spass bei diesem wichtigen thema Lol
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