UV-Led´s

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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SchwanzusLongus
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Mi, 23.01.08, 21:34

Hallo,
Ich habe einige Standard-Led´s in UV und in blau. Da beide LED´s die gleichen Werte haben 3.1V / 20mA habe ich für beide den gleichen Vorwiderstand: 3 Stk. in Reihe + Vorwiderstand 150 Ohm. Das Ganze wird an einem 12V-Schaltnetzteil betrieben.

Soweit so gut. Die blauen funktionieren alle tadellos. Die UV sind jedesmal sofort durchgebrannt. Auch nach mehrern Versuchen, immer das Selbe. Das erste Mal habe ich noch dran gedacht das ich sie vielleicht verpolt habe. Nachdem ich sie jetzt schon 3 mal erneuert habe kann ich das aber zu 99% ausschliessen.

Wo liegt nun das Problem? Bevor ich noch mehr UV-LED´s verbrate ohne zu wissen warum wollte ich einfach mal nachragen.
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Sailor
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Mi, 23.01.08, 22:24

Mit den 150 Ohm bist Du hart an der Grenze. Wenn das Netzteil auf 12,3 Volt stabilisiert, was durchaus im Bereich der Toleranzen ist, und die LED´s am unteren Bereich der Toleranzen anzusiedeln sind, dann ist das Verhalten Deiner LED´s normal (die Toleranzen des Widerstandes sind dann wohl eher nebensächlich, wenn es ein 1 %er ist).

Du solltest mindestens einen 180 Ohm Widerstand nehmen, besser noch einen 220 Ohm.

Der reine errechnete Wert stimmt nur, wenn mit toleranzfreien Bauteilen gearbeitet wird. Da es diese in der Praxis jedoch nicht gibt, setzt der Praktiker einen guten Schlag auf das Ergebnis drauf.
SchwanzusLongus
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Fr, 25.01.08, 14:47

O.k. Danke für die Antwort. Es hat mich eben gewundert das die blauen tadellos funktionieren und bei den UV konnte ich beim Anschliessen nicht mal so schnell schauen ob sie vielleicht noch kurz aufblitzen und das obwohl ja beide LED´s die gleichen Werte haben.

Naja, wie dem auch sei, ich werde es wohl noch mal mit 200 Ohm versuchen. Dachte die 150 Ohm sind schon ordentlich bemessen (errechnet hab ich glaub 130 Ohm)
Grüsse,
Christian
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Di, 29.01.08, 08:47

Wenn Du die Diskussionen im Forum Revue passieren lässt wirst Du feststellen, dass es bei blauen LED´s eher darum geht, ob 180 Ohm noch ausreichen oder eher 220 Ohm zu nehmen sind.

Die 220 Ohm - Fraktion ist da sehr stark!
SchwanzusLongus
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Fr, 01.02.08, 20:33

Die Spannung am Netzteil habe ich nun gemessen und erstaunt festgestellt das es sogar 12.54 V sind (!)

Da ich die LED´s und Widerstände schon eingebaut habe (in kleine Kabelkanäle welche innen 7mm messen) und ich sie nur mit viel Mühe austauschen könnte habe ich mir überlegt das ich in die Zuleitung für die Standard-Led´s einen weiteren Widerstand einsetze. Ich denke so an einen 4Watt Widerstand oder so was.

Nur mit der Dimensionierung (also wie viel Ohm) weiss ich bei so einer kombinierten Reihen/Paralellschaltung nicht so recht Bescheid.

Insgesamt sind es 45 Standard-Leds (3.1V / 20mA) Jeweils 3 in Reihe mit Vorwiderstand 150 Ohm. Wie gesagt würde ich da gerne in die Zuleitung für die ganzen LED´s einen weiteren Widerstand setzen. Kann mir jemand sagen wie viel Ohm der haben sollte?
Grüsse,
Christian
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Fr, 01.02.08, 20:49

Dann hast Du 0,54 Volt und 15 x 20 mA als Ausgangswerte für die Widerstandsberechnung.

R = U / I = 0,54 Volt / 0,3 Ampere = 1,8 Ohm

Die Leistung, die der Widerstand verbraten muss:

P = U x I = 0,54 Volt x 0,3 Ampere = 0,162 Watt, 1/4 Watt reicht also.

Ein ähnliches Resultat erreichst Du auch beim Einsatz einer Diode, z.B. vom Typ 1N400x.
SchwanzusLongus
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Fr, 01.02.08, 21:09

Danke. Ich möchte den Vorwiderstand aber noch etwas grösser dimensionieren in etwa so das es jede LED Vorwiderstände hat die zusammen ca. 220 Ohm entsprechen.

Wenn ich das richtig sehe dann sind also noch zusätzlich zu den bereits verbauten Widerständen noch knapp 2V zu vernichten. Also wären das dann ca. 7 Ohm bei 1Watt Belastbarkeit. Stimmt das so?
Grüsse,
Christian
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Fr, 01.02.08, 21:14

Wie kommst Du auf die 2 Volt?
SchwanzusLongus
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Fr, 01.02.08, 21:23

220 Ohm zu 150 Ohm das macht (bei 20mA) 1.4 Volt Unterschied. Zusätzlich habe ich ja 12.54V statt 12V. Macht also nochmal 0.54V die vernichtet werden müssen.

Ist die Rechnung falsch?
SchwanzusLongus
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Fr, 01.02.08, 21:35

Ergänzung: Wie gesagt geht es halt darum mit einem weiteren Widerstand in der Zuleitung es wieder zu korrigieren das ich fälschlicherweise statt den 220 Ohm nur 150 Ohm verbaut habe. Ausserdem möchte ich korrigieren das ich statt der 12V, 12.54V habe.
Grüsse,
Christian
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Fr, 01.02.08, 21:38

Durch den einen zusätzlichen Widerstand für alle Reihen fließt ein Strom von 300 mA.

Von Diesem Strom musst Du ausgehen.

Wenn Du statt dem 1,8 Ohm - Mindestwiderstand einen von 2,7 Ohm nimmst, werden statt der überschüssigen 0,54 Volt (über 12 Volt) schon etwa

U = R x I = 2,7 Ohm x 0,3 Ampere = 0,81 Volt dort abfallen. Das reicht in jedem Fall zur zusätzlichen Stromregelung aus.

Die bisher eingebauten Widerstände regeln ja auch noch.
SchwanzusLongus
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Fr, 01.02.08, 21:45

Gut, dann werde ich mir morgen einen 3 Ohm Widerstand besorgen den ich dann in die Zuleitung einlöte. Das müsste den Fehler dann wieder glattbügeln.

Danke für Deine Hilfe.

Grüsse,
Christian
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Fr, 01.02.08, 21:55

Damit entspricht Dein Widerstand pro Reihe etwa einem 200 Ohm Widerstand.

Das reicht auch vollkommen aus, da die Toleranzen des Netzteils schon berücksichtigt und nur noch Toleranzen in den anderen Bauteilen auszugleichen sind.

Die 220 Ohm sind ja auch angesagt, weil Netzteile nur ausnahmsweise exakt 12 Volt haben.
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Sa, 02.02.08, 00:19

Sollte aber dann ein 0.5W (oder mehr) Widerstand sein. Ein üblicher 1/4 W Widerstand würde da schon sehr warm...
SchwanzusLongus
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Sa, 02.02.08, 14:47

Logo. Habe einen 0.6W Widerstand besorgt.

Trotzdem Danke für den Hinweis.
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